Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2007

 
Die Saison 2007 steht vor der Tür. Wir freuen uns auf neue, spannende Törns und natürlich auf viele interessante Schüler, die an Bord ihre Ausbildung komplettieren. Doch bevor die Trainiees an 
Bord kommen, steht noch einige Arbeit auf dem Programm.

 
 
Einsam steht die "HOT WATER" im Hafen  und wird gleich mit Hilfe des 8t-Kranes
 
 
 in ihr Element einschweben. Kurz vor dem "Touch Down".
 
Video Motor starten hier klicken
 
Danach starten wir zunächst den Motor! Sehen (oder besser hören) Sie sich das erste Starten der Maschine an. Die Wasserkammern des patentierten "Silent Thunder" Auspuffsystems sind noch leer und füllen sich langsam mit dem nötigen Wasser, um den Schall zu dämpfen.   Dann geht die "HOT WATER" an ihren "Stammliegeplatz", wo sie eigentlich schon letzte Woche liegen sollte, jedoch wetterbedingt erst jetzt eintrifft.
 
 
"Just on time", wie es auf "Neudeutsch" heißt. Also noch schnell alles aufklaren, bevor die ersten Schüler den Steg stürmen. Der "blue repeater" ist natürlich schon gesetzt.
 
 
Das Abenteuer Bootsfahrstunde beginnt zunächst mit den obligatorischen Auslaufkontrollen... ...und dann laufen wir tatsächlich aus!
 
 
Zu einem aufregenden Ausbildungstag auf dem  Wasser, der wie im Fluge vergeht!
   
Doch selbst im Hafen gibt es immer noch etwas Neues zu entdecken in der Seemannswelt!
   
   
Bis in die späte Nacht, erst dann kommt auch die "HOT WATER" zur wohlverdienten Ruhe.

 
Ein klassischer Ausbildungstag geht zu Ende. Doch sicher werden diesem noch viele interessante auf dem Wasser folgen. Die "HOT WATER" schlummert zunächst im Hafen, während die nächsten Schüler sich schon in der theoretischen Vorbereitung für ihr "Seeerlebnis" befinden! Vielen haben wir schon zu ihren "Seebeine" verholfen!

Leider können wir nicht mehr alle zeigen, da es den Rahmen dieser "Logbuchauszüge" sprengen würde. Also wollen wir mal zwei Schwestern durch ihre Hot Water Ausbildung begleiten.


 
 
   
Während sich die einen schon in der theoretischen Reflektionsphase des Praxistages befinden...  ...gilt es bei den anderen zunächst noch die theoretischen Grundlagen dafür zu schaffen.
   
   
Schnelle Fahrer müssen auch schnelle Knoten zaubern können.

 
Hier ist es eine Gruppe, die schon begonnen hatte, bevor die beiden "Mädels" zu uns kamen. Doch schnell waren sie intergriert und an den Ausbildungsstand der Gruppe herangeführt.

 
Noch ein kritischer Blick, dann könnten wir flink genug sein,

 
 um an Bord der schnellen "Hot Water" unsere Ausbildung fortzusetzen. Während wir noch an der Theorie arbeiten, waren zwischenzeitlich schon wieder andere tolle Gruppen mit ihr auf dem Wasser. 

Immer wieder aufregend, ein solcher Tag an Bord...


 
 
Diesmal eine reine Herrentruppe... ...dennoch - der Auslaufcheck muss sein!
 
 
Dann geht es los und für die "theoretsichen Mühen"
 
 
entschädigt ein wunderschöner Tag auf dem Wasser. Bei schönstem Wetter
 
 
gibt es viele "praktische Dinge" zu lernen,  vor allem die richtige Kleidervorschrift!
 
 
Während die einen das an Bord vermittelte Wissen  im Unterricht nachbereiten,  kommt die nächste Gruppe an Bord, um das theoretische Wissen auszubauen und zu festigen.
   
Zunächst mal die grundlegende Erkenntnis:
Es gibt nur einen Motor an Bord!
Danach geht's ins Eingemachte! Zunächst mal vorsichtig von der Seite schauen...
   
   
...dann mit viel weiblichem Elan einen tiefen Blick in die  Maschine werfen und ihr ihre Geheimnisse entlocken bevor wir zur Seemannschaft (oder Seefrauschaft?) kommen.
   
   
Leinen aufschießen ist eine wichtige Übung an Bord und so geht es!!! Also gleich mal begutachten, ob es "Schwesterlein" auch so gut hinbekommt? Na klappt doch.
   
   
Und die "Kiste" liegt auch klasse im Ruder !!! Einfach klasse, eben eine Formula. Wenn das keinen Spaß macht, dann weiß ich ja nicht, was sonst!

 
Nun aber mal Tempo, auch schnell fahren will gelernt sein. 
Rudergänger an Besatzung - Mützen festhalten....ich will Spaß, ich will Spaß, ich geb Gas, ich geb Gas !!!

 
 
 
Sie würde bestimmt nie wieder anhalten, wenn da nicht der "Mann" rausgefallen wäre! Aber auch der ist schnell wieder aufgefischt!
 
 
Ruder gewechselt - und weiter gehts. Na, merkt ihr, dass es in der Familie liegen muss, denn Schwesterlein weiß auch wo der Thorttle (Schubhebel) ist und wie er effektivst eingesetzt wird. Schauen wir mal, wie das mit dem Anlegen in der Praxis funktioniert. Im Unterricht klang es ja recht einfach.
 
 
Gell, da schaust! Auch aus der Nähe betrachtet, liegt der Dampfer genau am Steg. Tja, wer das so gut macht, wird zum"Hafenkapitän" auserkoren. Nun muss ich das Verholen auf dem Liegeplatz leiten! Also erst mal ein kleiner "Kriegsrat" unter Fachfrauen...
 
 
...und dann einfach die Mannschafft kommandieren. Dann klappt das schon. Na, ist das da auch alles richtig so! Eine "Frau Hafenkapitän" trägt immerhin Verantwortung für Boot und Steg.
 
 
Jetzt steht die Reflektion des Tages an, bevor wir noch einmal zum "Maskenball" übergehen.
   
   
Aber auch der klappt super gut!  Jetzt haben alle an Bord die richtige "Peilung"!
   
   
Kurzer Gegencheck: Es stimmen! Hmm, eine andere Peilrichtung erfordert es nicht auch den Kompass umzudrehen.
   
   
Dann geht es wieder in den Unterricht. Es steht die Aufarbeitung der "Praxiserlebnisse" an, oder den Männern mal zeigen wo es an Bord lang geht. In dieser Phase der Ausbildung befinden sich auch schon andere Kursteilnehmer.

 
Ausbildung bei "Hot Water" ist eine runde Sache. Die Ausbildungsphasen sind in einem Ausbildungsplan aufeinander abgestimmt. So gelangen wir zu einem guten Gesamtergebnis. Die Einzelausbildungsphasen bauen immer aufeinander auf. Liebe Mitbewerber, wir haben uns entschlossen, wieder ein Stück mehr unserer Ausbildung preiszugeben. Vielleicht hilft es ja der Wassersportausbildung im Ganzen, denn solange es weiter Schulen gibt, die Praxisausbildung in 20 Minuten abhaken, ist es dem Wassersport und der Ausbildung leider nicht zuträglich. Irgendwann legt jeder Schüler mal direkt neben dem Ausbildungsboot an, und dann wollen wir an Bord ruhig sitzenbleiben können. 

Das ist eines unserer Ziele in der Hot Water Praxisausbildung!


 
 

 
 
   
Ein neuer Praxistag, eine neue Gruppenzusammensetzung.
   
   
Auch in dieser Gruppe klappt der Auslaufcheck! Alles gut gelernt!
   
   
Schau'n wir mal, was noch alles so im Gedächtnis ist. Auslaufen, aber noch nicht nach Bora Bora...
 
   
sondern auf die Weser.... ...Weser...
   
   
zum nochmaligen... ...Üben...
   
   
...Üben! Und es klappt, wie man sieht.
   
Auch das "schneller" Fahren will gelernt sein Video 3000 rpm hier klicken
 
   
Anschließend wird gewechselt... und danach die 
   
   
Hot Water  klargemacht
   
   
zum  Anlegen
   
   
Wer sagt es denn! Weiter geht's, 

 
 
 

 
 
   
 doch wie war das noch gleich mit der Vorfahrt?  Gab es da nicht sowas ähnliches wie Rechts vor Links?
   
   
 Das war ja'n Ding! Wir müssen sie lernen  und andere ignorieren sie, die Vorfahrtsregeln!
   
   
 Noch schnell...  ein paar...
   
 
"Trockenübungen", und ein Frauenfachgespräch,
   
   
dann übernehmen wir mal das Einlaufklarmachen! 

 
   
Schnell noch festmachen und dann dürfen die Männer an die Reihe!
   
   
Klar, wir haben alle die richtige Peilung. Schau mir in die Augen Kleines, fit für die Prüfung?

 
 
Und am Tage der Prüfung.....       morituri te salutant       ...und sie fuhren, schrieben und siegten!

 
 
   
Doch vor die Prüfung haben die Götter  viel Fleiß und die Bremer Weserschleuse gestellt.
   
   
Die Schleuse ist das geringere Problem! Während die einen noch schulen,
   
   
nutzen wir die Gelegenheit für einen Hochgeschwindigkeitstest.  Doch die neue Propellerabstimmung erfüllt nicht die an sie gestellten Erwartungen.
   
 
Wir besuchen bei dieser Gelegenheit noch ein paar alte Schüler im Hasenbührener Jachthafen. Gegen Abend geht es dann zum Prüfungsanleger.
 
 
Dort liegen schon einige andere bremer   Schulungsboote, die auf Prüfung warten.
   
   
 Wir gehen längsseits und reihen uns ein.  So liegt auch die Hot Water am ...

 
 
... Prüfungsanleger in der Abendsonne und wartet ruhig auf den morgigen großen Tag. 

Ob die Fahrschüler wohl auch einen solch ruhigen Abend vor der Prüfung haben werden? Wir werden es bald erfahren!


 
 
   
Heute dauert es ziemlich lange bis die Prüfung beginnt. Deshalb beruhigende Worte duch den Ausbildungsleiter.
   
   
Eines der wartenden Ausbildungsboote startet die Maschine und der Steg versinkt im "Nebel". Aus selbigem taucht eine neue Schule mit großer Bugwelle am Bremer Ausbildungshorizont auf. Auch wenn hier nur 12 km/h erlaubt sind.
   
   
Der Vater hat noch ein paar letzte Ratschläge... dann läuft die Hot Water unbeirrt zur Prüfung aus.
   
 
Die Prüflinge warten auf das an Bord gehen.  Sie wollen zeigen, was sie bei uns gelernt haben.
 
 
Andere unserer Prüflinge schauen -wie gelernt- auch mal über den "Tellerrand" und bilden sich eine eigene Meinung u. a. auch zu der neuen Schule.   Die "neue" Hot Water Ausbildungsyacht. Nach einem Jahr Umbauzeit endlich im Wasser! Lesen Sie mehr ...

 
Einhellig entstand auf dem Prüfungsanleger unter Prüflingen und Ausbildern die Meinung, dass in dieser Schule auch die Ausbilder erst noch üben. Na ja, sie sind halt noch neu und auch Franchisenehmer müssen erst Erfahrungen sammeln, was bei der Ausbildung erforderlich ist. 

 Zitat zum Thema: Hier klicken


 

Und so glücklich sehen die Hot Water Prüfungsteilnehmer am Ende des Tages aus!

Diesen Prüfungstag werden wir so schnell jedenfalls nicht vergessen. Er begann mit einer langen Wartezeit und einem überraschenden Ablegemanöver der "Hot Water". Der erste Prüfling zog es vor, zur vollkommenen Überraschung von Ausbilder und Prüfer, rückwärts abzulegen. Ehe jemand eingreifen konnte, endete das Manöver auch schon krachend wieder am Anleger. Tja, das war halt in jeder Beziehung ein denkwürdiger Tag in Bremen....

Letzte Prüfung am 11.11.2007 erfolgreich beendet, siehe dazu 

Die närrische Prüfung

und

Danke für die Blumen

Bereis am 12.11. geht die Hot Water dann nach kurzem Saubermachen durch die Stammbesatzung in die Werft.
 


 
   
Der Wasserstand im Hafenbecken ist schon recht hoch.
   
   
Die "Hot Water" wird mit dem  hafeneigenen Kran 
auf den Trailer verladen und noch durch die Stammbesatzung

Es war trotz des schlechten Sommers noch eine recht gute Saision. Im harten Bordalltag der "Hot Water" stellen wir immer wieder fest, dass auch die beste Technik versagen kann. Ausgefallen sind diese Saison an Bord: 

Ein Kraftstoffcomputer 
(Teil des Flight-Managment-System)
ein Sonargerät 
eine UKW-Seefunkanlagte
eine Trimmanzeige

 
vorgereinigt, dann geht sie in die Werft.
   

 
Da gerade elektronische Geräte im harten Bordalltag immer wieder dazu neigen, den Diesnt plötzlich zu quitieren, sind alle wichtigen Geräte an Bord der "Hot Water" zur Sicherheit der Stammbesatzung und unserer Schüler doppelt vorhanden! 

Siehe hierzu auch Flotte Formula 242 LS: Die Hauptbordsysteme
 
 

In Winter stehen nun u.a. folgende Aufträge an:
 
- Austauschen der ausgefallenen Bordgeräte
  Navman 3100 Fuel, Apelco Sonaranlage, UKW-Seefunkanlage, 
  Potentiometer der Trimmanzeige
- Antrieb aufarbeiten
- neues Antifouling
- Badeplaqtform mit dem pattentierten Auspfusystem 
 "Silend Thunder" neu eindichten
- neue Lagerschalen für Lenkhelm
- neu Bordbatterien
- Softwareupdates für Karten-Plotter und AIS
- Update für das Electronic Chart System (ECS)
um nur einige zu nennen.
Somit wird auch die Winterzeit nicht langweilig für uns. Doch genau genommen stehen solche oder ähnliche Arbeiten jedes Jahr auf unserem Winterprogramm. Denn unser Anspruch lautet: 

Zur Ausbildung von Schüler eignen sich nur 

bestens ausgestattete und top gepflegt Ausbildungsfahrzeuge.

In der Sportbootschule Hot Water eine Selbstverständlichkeit!


 
 
...to be continued.

 
 
Euer....
 
 

 

Lesen Sie weiter:

 Die Vorgeschichte des Bootes

 Die Umrüstung zum Schulungsboot

 Bootstaufe und Stapellauf

 Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2002

 Werftaufenthalt 2002 / 2003

Übernahme und erste Ausbildungsfahrt

Meisterabnahme und erste Seeerprobung

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2003-I

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2003-II

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2004

Motorentest 2004

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2004-II

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2005

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2006

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2007

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2008