Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2006

 
Auch die Winterpause der Saison 2005 / 2006 wird dazu genutzt, unsere "HOT WATER" wieder in Hochform zu bringen. 

 
 
Durch die Firma "Beyer Boote" wird das  Unterwasserschiff mit einer hochglatten
 
 
 Teflonbeschichtug versehen. Das bringt  zusätzliche Knoten! Hoffen wir...
 
 
... und da soll sie dann wieder rein!   Doch vorher sind auch noch 
 
 
die Propeller blank zu pollieren.  Nachdem alles wieder im altem Glanz erstrahlt
 
 
kommt die Hot Water zurück ans  Tageslicht und dann schwebt sie ein
 
 
in ihr Element. Die Saison  2006 kann beginnen!

 
Nun liegen wir wieder in unserem alten Hafen. Es ist ein wenig wie nach Hause kommen. Wir treffen wieder viele alte Freunde und sind gespannt auf die neue Saison. Die "HOT WATER" ist nun bereit und erwartet ihre erste "Ausbildungscrew".  Die Stammbesatzung ist derweil total gespannt, ob die zu erwartende Geschwindigkeitssteigerung sich auch wirklich auf der Logge niederschlägt.

 
 
   
Und da sind sie auch schon... die ersten Schüler 2006
   

 
 
Zunächst wird geprüft, ob auch tatsächlich ein "Motörchen" im Boot ist. Der Auslaufcheck wird vorgenommen. Dann kann es los gehen. 

 

 
Erst ein wenig zögerlich, doch dann mit zunehmender Sicherheit kommt auch das "Lächeln" ins Gesicht. Boot fahren ist halt ein absoluter Spaßmacher. 

 
 
 
 
 
Na wenn diese Gesichter nicht für sich sprechen...
 
 
Noch ein Anlegemanöver... ...dann die verdiente Pause.
 
 
Nach der Pause blitzt mal kurz die Leistungsfähigkeit der "HOT WATER" auf. 
 
 
Anschließend heißt es "Peilen was das Zeug hält"!
 
 
Natürlich will das "Anziehen"  auch gelernt werden.

 
Aber mit ein wenig Hilfe der Gruppe stellt auch das "seemänische Ankeiden" kein größeres Problem dar.

 

 
 
 Am Ende des langen Ausbildungstages liegt unser "Grundausbildungsflaggschiff" dann wieder an seinem Platz im Hafen. Nun heißt es für die "HOT WATER" warten, bis die nächste Gruppe an Bord kommt. Doch gehört nicht nur bloßer Fahrspass zur Ausbildung. Es bedeutet auch, sich in die Theorie zu vertiefen und dadurch den letzen Schliff zu erhalten. Doch bisher sind noch fast allen Schülern  bei uns die "Seebeine" gewachsen.

 
 
 

 
 
Und "Spaß" macht es auch noch. Was will man eigentlich mehr?

Doch auch die schönste Zeit geht irgendwann zu Ende und dann gilt es nur noch die Prüfung zu bestehen.


 
 
geschafft!!!

 
 
Für die Hot Water und ihre Crew geht es nach dieser von allen bestandenen Prüfung gleich mit neuen Grundausbildungsgruppen weiter. 

Leider können wir nicht alle Teilnehmer zeigen, da es den Rahmen dieser Seite sprengen würde! 
Aber es heißt ja auch "Logbuchauszüge" ;-)


 
 
   
   
   
Auch diese Gruppe hat irgendwann die Prüfung ....

 
....geschafft. Nun steht für die Hot Water eine kleinere Ausbildungspause an, die für einen größeren "Werftaufenthalt" genutzt werden soll. 

 
 
 
 
Was sagt uns dieses Bild? Richtig, die Elektrik hängt durch. Der lange Wunschzettel des Bordnavigators hat endlich Wirkung gezeigt. Ein neuer Navigationsplatz nach den modernsten Erkenntnissen soll eingebaut werden.

 
 
Die Hot Water verschwindet in der Halle
 

 
Das Boot geht zu Frank Schürenstedt in die Halle. Dann schließen sich die Tore und die Crew betet, dass die aufwändigen Umbauten auch genau so klapppen, wie es angedacht ist. Doch wenn es einer schafft, dann unsere Freunde von Schürenstedt Schiffstechnk!

Als sich die Tore wieder für uns öffnen, sieht das Ergebniss so aus.


 
Neuer Navigatorplatz Alter Driverplatz
u.a. Navman 3200 Kraftstoffnamagmentsystem VDO Map 7 mit AIS-Overlaytechnik. 
Das modernste was es zur Zeit in der Sportschiffahrt zur Erkennung der großen Kollegen aus der Berufsschifffahrt gibt.
Sonartechnik für die Unterwasserbeobachtung.

 
 
Dann stehen lange Test auf dem Programm. Die Hot Water ist jetzt zwar mit einer der modenrsten Techniken (AIS = Automatisches Identifikations System) ausgestattet, doch leider ist die Software noch nicht in der Lage, das Zusammenspiel der Komponenten zu gewährleisten. Doch viele Telefonate mit VDO (Siemens) klären, dass es bald Updates geben soll. Jedoch ist es auch hier wie so oft bei der Einführung der neuen Technik: Nichts funktioniert richtig. Zuletzt ist eine der Betriebssprachen (wir glauben uns zu erinnern, dass es Finnisch war) noch nicht übersetzt. Dann erhalten wir das Update... und siehe da, es funktioniert immer noch nicht! Mal seh'n, was folgt. Die Systeme einzeln funktionieren gut, nur die Overlaytechnik des AIS ist auf dem VDO-Plotter (trotz anderer Aussagen beim Kauf der Systeme) nicht sichtbar. Es gibt ein Einangssignal aber keine Anzeige. Wir warten weiterhin auf die Experten von VDO! 

 
 
 
 
Der große Test kann beginnen.  Gleichzeitig wird die Chance genutzt
den praktisch nicht so ganz erfahrenen SKS-Kursteilnehmerneinen Einblick in die  moderne Navigationstechnik zu vermitteln, die auch theoretische Grundlage des Kurses ist.

 
Somit haben wir mal wieder zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wir haben den Praxistest des neuen Navigatorplatzes gleich mit einer Einweisung in die Geräte verbunden, die wiederum unseren SKS-Kursteilnehmern sehr weitergeholfen hat. Es ist immer besser, praktisch an den Geräten zu arbeiten, als sich nur theoretisch mit ihnen zu beschäftigen. Und das Ergebnis gab uns Recht... 

...am 16.06.2006 haben alle Prüflinge des Hot Water SKS-Kurses die Prüfung bestanden.


 
 
 
...to be continued.

 
Euer....
 
 

 

Lesen Sie weiter:

 Die Vorgeschichte des Bootes

 Die Umrüstung zum Schulungsboot

 Bootstaufe und Stapellauf

 Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2002

 Werftaufenthalt 2002 / 2003

Übernahme und erste Ausbildungsfahrt

Meisterabnahme und erste Seeerprobung

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Motorentest 2004

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