Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2004 

 
 
Die erste Besatzung nach der Winterpause macht sich mit dem "Mann über Bord" vertraut. Eine weitere  Gruppe für die Hot Water. 
Verbeugen sich die Herren etwa vor der Deutschen Meisterin Sarah Kaufmann?
Mit nichten! Zum guten Ton an Bord gehört auch das richtige Schuhwerk, welches hier angelegt wurde. Eine der Hot Water Ausbildungsgruppen 2004 mit Sarah.
Hier wird alles gegeben,dennoch, das Wetter wird immer stürmischer!

 
Dieses Manöver klappt noch recht gut. Kurze Zeit später bekommt Sarah beim Mann-über-Bord-Manöver in der Anfahrt auf die Boje eine Böe von der Seite, so dass das Boot gleich um zwei Meter versetzt wird. Sie schaut traurig auf die Boje, die nun in unerreichbare Ferne gerückt ist und muss erkennen, dass nicht der Rudergänger, sondern das Wetter die Bedingungen diktiert. Aber nichts desto Trotz, das kann doch einen Seemann nicht erschüttern, keine Angst keine Angst Sarah!!! (Oder war es Rosmarie?)

 
Wie es der Zufall dann immer so will: Diese Gruppe hatte das "Pech" unter realen Bedingungen über zu dürfen. Während die Vormittagsgruppe es trotz des Windes noch recht gut geschafft hat, hat bei der Nachmittagsgruppe der Sturm noch zugelegt, so dass sich der Skipper gegen 17:30 Uhr entschloss, die Ausbildung abzubrechen und auf einen anderen Tag zu verschieben. Auch Deutsche Meister in der MS 11 Klasse müssen lernen, dass das Wetter auf dem Wasser trotzdem stärker ist.

 
 
So liegt die "Hot Water" früher als geplant wieder an ihrem Anleger, den sie wahrscheinlich bald verlassen wird. Selbst die Hafenflagge übersteht den Sturm nicht unbeschadet.

 
 
Andrea will groß hinaus. Sie trägt schon eine "Hot Water Crewjacke" und tatsächlich, ihre Manöver gelingen sehr gut! Ob es doch an der Jacke lag? Wer so gut "fischen" kann bekommt eine Daueraufgabe von der Besatzung und bei der Jacke muß sie wie selbstverständlich an Bord arbeiten
Ein letztes Erinnerungsfoto mit den "zwei Ausbildern" vor dem Ausbildungsboot und dann neigt sich ein aufregend schöner Tag dem Ende entgegen.

 
 
 
Ist das "Motörchen" tatsächlich noch am gleichem Platz wie bei der letzten Praxisausbildung?
Sarah Kaufmann kommt erneut an Bord, da die Gruppe letztes mal unter erheblich schlechten Bedingungen üben musste. Aber auch ohne Wind versteht sie es noch mit dem "Mann über Bord" zu retten.

 
Markus - der Flugbootpilot - übernimmt das Ruder...  und zeigt gleich mal, wie er diesen "Vogel" landet.
Das Überholen liegt ihr im Blut Auch Piloten müssen peilen können!

 
Nachdem die Fahrschüler alle Grundlagen der praktischen Schiffsführung erlernt haben, steht für die Hot Water die Überführung zum Prüfungsanleger an. Da alle Fahrschüler gut waren, brauchten wir den Reserveausbildungstag am Samstag vor der Prüfung nicht. So wurde aus der Überführungsfahrt eine Vergnügungsfahrt für die Ausbilder. Doch bevor es losgehen kann, ist noch der Kraftstoffvorrat zu ergänzen. Tanken ist die häufigste Ausgabe für die Besatzung. Natürlich wäre ein Fahrschulboot kein Fahrschulboot ohne Fahrschüler. Also nutzen wir die Überführung nebenbei noch für eine "Weiterbildung".

 
Wie immer, einer arbeitet einer schaut zu.... ...und wieder zuschauen. Das liegt unserem Martin.
So geht das also. Na ja, was da wohl noch alles so auf mich zukommt in in der Schleuse und erst mal in meinem weiterem Skipperleben? Das ist ja ganz schön eng in so einer Schleuse.

 
So, morgen wird es ernst. Der Tag der Prüfung ist für alle Gruppen gekommen. Wir werden sie begleiten. Hot Water ist mit drei Ausbildern vor Ort. 

 
Eltern bringen ihre "Prüflinge". All unsere Fahrschüler werden rundum betreut. Eine kurze Aufmunterung durch den Ausbildungsleiter...
...dann noch ein kurzes Erinnerungsfoto. Aber halt, da fehlt doch wer! Richtig, Markus ist gerade in Bremen gelandet und gleich zur Prüfung gekommen. Gerade noch rechtzeitig für ein weiteres Gruppenfoto.

 
Danach sind die Prüflinge für die Ausbilder verschwunden. Nun sind sie auf sich allein gestellt und schreiben ihre Prüfung. Wenn sie aus dem Raum kommen, werden sie von einem Ausbilder in Empfang genommen und gehen dann zur praktischen Prüfung. Das Ausbildungs- und Prüfungsboot wurde in der Zwischenzeit von den Ausbildern vorbereitet. Alles liegt bereit und die Prüflinge und der Prüfer können an Bord kommen.

 
Das klappt recht gut mit der Praxis. Auch an anderen Stellen keine nennenswerten Probleme
Dann heißt es wieder in den Prüfungsraum einrücken. Warten auf die Bekanntgabe... ...die Spannung ist in den Gesichtern zu lesen....
...aber auch die Erleichterung, wenn es geklappt hat!!!

 
Da die Schleuse geschlossen ist, wird die Hot Water in einen Ausweichhafen gebracht. Die Marina Oberweser kann auf Grund der Zeit nicht angelaufen werden. Da nächste Woche ein Maschinentest angesetzt ist, sparen wir uns die lange Anfahrt auf die Unterweser. 

 
Nächste Woche steht ein Motorentest auf dem Programm. Weitere Bilder dazu sehen Sie hier.

 
 

Nachdem der High-Speed-Test nicht ganz zu   unserer Zufriedenheit ausgefallen ist, kommt
 Thomas vom  Banana Bunch Racing Team an Bord und versucht noch ein wenig mehr Leistung aus dem Vergaser zu kitzeln.

 
 
Der Helgoland-Trainingstrip

 
   
 
 Roter Sand in Sicht  Die Schlüsseltonne
Historische Tonne noch einmal in groß Helgoland in Sicht

 
Zielpunktnavigation... und Flasche gefunden!! Der Navigator hat wieder einmal hervorragend gerechnet und seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt.

 
 
 Stolz wird der Fund präsentiert  Ansteuerung Helgoland Ost

 
 
Der Hafen ist nach kürzester Zeit erreicht. Noch einen letzten Kontrollblick auf das Unterwasserschiff und dann ist Freizeit angesagt.

 
 
 
Mal wieder auf dem Routineweg... ...an die Helgoland-Tanke

 
Nach ein paar schönen Tagen geht es wieder zurück. Erst einmal tanken, die "Lieblingsbeschäftigung" der Hot Water Crew. Dann heißt es das Gepäck einladen und seefest verstauen, da es auf See doch den ein oder anderen Schlag geben könnte.

 
Doch die See zeigt sich von ihrer besten Seite.  Wir haben einen
recht gemütlichen Törn,  mit prima Pausen.

 
 
Der Rücktörn ist schon fast langweilig, da es bei dieser ruhigen See keinen ernsthaften Herausforderungen für die Crew gibt. So legen wir zwischendurch kleine Pausen ein, ehe wir den Heimathafen wieder anlaufen. Es war ein langsamer, aber lustiger Rücktörn.

 
 
Zurück vom Helgoland-Trainings-Trip steht erst mal wieder eine praktische Ausbildung für die "Hot Water" an.

 
Silvia und Conny sind an Bord um für die praktische Prüfung fit gemacht zu werden. Da sie im Urlaub waren ist Ihre Gruppe schon fit. Nun wollen sie es ihren Mitstreitern zeigen, dass auch in ihnen das Zeug zu "großen Kapitänen" steckt.

 
Erst mal an das Boot gewöhnen  und schwup... schon ist 
die erste Boje über Bord. Oh...je...wo iss sie denn bloß geblieben? Aber das kann doch eine Seefrau nicht ernsthaft erschüttern. Kaum gesehen - schon geborgen!
Da kommt einer! Was nun? Ach so, ist ja gar nicht schwer. Fast wie beim Auto fahren!
Nur beim Auto fallen uns   nicht immer die "Leute" raus.
Und retten müssen wir da auch nicht permanent jemanden!

 
Aber Spaß macht es doch! Schau mal die da drüben, brennen die etwa?

 
Nein, die üben auch, genau wie wir! Geht es eigentlich auch schneller mit diesem Boot? Das mit der Boje haben wir doch begriffen. 
Oh, das ist ja doch ganz anders als beim Auto! Wie schnell geht es denn noch? Soonn Mist, schon wieder Boje über Bord? 
Zählt das bei der Geschwindigkeit überhaupt? Klappt doch alles, also...schnell macht einfach Spaß!

 
Wer später bremst... ...ist länger schnell! Aber besser nicht in der Prüfung. 
Allerdings ist es doch schon ein komisches Gefühl, wenn auf einmal auch die Großen mitspielen wollen. Aber die sind ja soooo langsam, oder etwa nicht? Vielleicht sind wir ja auch einfach nur sooo schnell?

Aber in der Prüfung ist es fast wie im richtigem Leben. Auch hier spielen dei Großen wieder mit!


 
 
Na das klappt ja prima.  Gut das Ihr Boot so flach ist!!
Wir sind schon wieder da, Leinen rüberwerfen! Die praktische Prüfung hat hingehauen! Hoffentlich auch die theoretische.

 
 
 
Weserregatta

Wir treffen uns in Bremerhaven mit der Crew der Rip-Tide zum Regattaball


 
 
 Die neuen Crew-T-Shirts sehen auch 
von vorne gut aus!

 
 
 Und sind auch noch durchschwitzfest!!

 

 
Von vorne und von hinten!
 

 
Wir stellen zu später Stunde dann noch fest, dass sich die Mitstreiter bei den Regatten schon einmal an diesen Anblick gewöhnen sollten. Wenn es nach uns ginge, dann vor allem an den von hinten <grins> 

 
Auslaufen am nächsten Tag
  .
i

 
 
Und auch in der Schleuse herrscht großes Gedrängel.
 Auslaufen aus der Seeschleuse und der Versuch eines Starts.
Doch zum Ärger aller ist fast kein Wind.

 
Also dauert die Rückreise für die Segler - anders als für die Hot Water - sehr lange.

Ach ja, denkt nicht, dass wir etwa immer nur Feiern. Wir schulen auch, denn immerhin ist die "Hot Water ja ein Schulschiff". Also alle Fahrschüler die noch auf die Veröffentlichung Ihrer Bilder von Bord warten wir sind dran! Ihr erfahrt es nach der Fortsetzung dieser Seite, die in Kürze folgt.

Und hier sind sie nun.


 
Wenn es heute auch regnet, wir wollen trotzdem Spaß!  Und der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns.
 Bestes Wetter auch für die Gruppe  Geophysik der Uni Bremen
obwohl sie ja nach ihrer Ausbildung  unter allen Bedingungen auslaufen müssen.

 
 
Da ließ es sich gut lachen. Doch schon ist der Prüfungstag herangerückt.
Alle Hot Water Ausbildungsgruppen   treffen erstmals am Prüfungstage zusammen,

 
 
 Und schon ist es vorbei. Wir sammeln uns für ein gemeinsames Erinnerungsfoto! Der spannede Moment naht, obwohl der Ausbildungsleiter ganz entspannt scheint.
Und richtig, das viele Lernen hat sich doch gelohnt, Gratulation!

 
Es war ja sooo nett, deshalb erscheinen auch fast alle zur Führerscheinausgabe!

 
 
 
Einige zeigen sogar schon unsere zukünftigen Schüler wie nett es sein kann in der Schule (oben). 
Andere bedanken sich mit einer kleinen Überaschung bei ihrem Ausbilder für die nette Zeit (links). Eines wissen aber alle, wir sehen uns heute nicht zum letztem mal. Es gibt noch viel zu lernen auf dem Weg zum Skipper!

 
Nach der Party ist das Jahr für die Hot Water Crew leider noch nicht zu Ende. Jetzt fordert die Flotte ihr Recht und will ins Winterlager und für die nächste Saison fit gemacht werden. Wieder viel Arbeit für uns, aber der Lohn ist eine erstklassigge, funktionsfähige Flotte mit sehenswerten Booten.

 
 
 

 
 
 
Die Boote sind gut gelagert, nun stehen die Pflege und Wartungsarbeiten auf dem Programm der nächsten Wochen.

 
 
 
 
Saison 2005 coming soon...

 
Euer....
 
 

 


 
 
 

Lesen Sie weiter:

 Die Vorgeschichte des Bootes

 Die Umrüstung zum Schulungsboot

 Bootstaufe und Stapellauf

 Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2002

 Werftaufenthalt 2002 / 2003

Übernahme und erste Ausbildungsfahrt

Meisterabnahme und erste Seeerprobung

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2003-I

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2003-II

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2004-I

Motorentest 2004

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2004-II

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2005

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2006

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2007

Auszüge aus dem Logbuch der Saison 2008