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Leichtsinn und Unkenntnis - immer schlechte Partner

Berichte aus dem Bereich der Wasserschutzpolizei Bremen

Auftakt der Wassersportsaison 2008  leider von schweren Unfällen begleitet! Eigentlich sollten hier nur die Sportbootunfälle im Bereich Weser wiedergegeben werden. Wegen der schwere der Fälle, oder der Grundsätzlichkeit des Vorfalles machen wir diesmal die ein oder andere Ausnahme.
 

Seenotretter ziehen Zwischenbilanz zum Herbst 2008: 

 
Eine nicht ganz positive Bilanz für die Sportbootkapitäne ziehen die Seenotretter bereits jetzt.

Bei 1939 Einsätzen 991 Menschen aus Seenot gerettet und drohender Gefahr befreit 

Gut die Hälfte aller Einsätze wurde 2008 für die Sportschifffahr gefahren.

Mangelnde Reisevorbereitung sowie Revierkenntnis, Navigations- und technissche Probleme sowie Überschätzung der eigenen Fähigkeiten waren die Hauptgründe für die hohe Anzahl von Einsätzen für die Sportboote.

991 Menschen haben die Besatzungen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) in den ersten zehn Monaten des Jahres 2008 aus Seenot gerettet und aus Gefahrensituationen befreit (2007: 825). Von den 61 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten in Nord- und Ostsee wurden 1939 Einsätze (2007: 1909) gefahren. 

Bei kaum verändertem Witterungsverlauf im Vergleich zum Vorjahr beobachteten die Besatzungen der DGzRS-Flotte eine Zunahme der Einsätze für die Freizeitschifffahrt zwischen Anfang Juni und Ende August. Weniger Niederschlagstage, dafür aber häufige und kurze, kräftige Starkwind- und Sturmperioden brachten Freizeitskipper und ihre Besatzungen in Bedrängnis. 

In Nord- und Ostsee wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2008

*  121 Menschen aus Seenot gerettet und
*  870 Personen aus drohenden Gefahrensituationen befreit,
*  391 Erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen,
           Inseln oder Halligen zum Festland transportiert,
*    61 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,
*  850 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie
*  506 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.

Nur einige Beispiel:

    Rund 30 Kilometer vor Bremerhaven rettete die Besatzung des Seenotkreuzers HANNES GLOGNER ein Bremer Ehepaar von seiner sinkenden Segelyacht. Die Yacht hatte eine Fahrwassertonne gerammt und war in kurzer Zeit voll Wasser gelaufen.

•    60 Skipper und ihre Besatzungen wurden am Wochenende um den 22. Juni in Nord- und Ostsee aus Seenot gerettet und aus drohenden Gefahrensituationen befreit. 

•    Bei widrigen Wetter- und Seegangsverhältnissen gelang es der Besatzung des Seenotkreuzers ARKONA / Station Warnemünde am 23 August 2008 , vier im Wasser treibende Segler vor Ahrenshoop/Fischland zu retten. Drei Männer und eine Frau waren bei starken Südwestwinden mit Stärken bis zu acht Beaufort (ca. 67 km/h Windgeschwindigkeit) mit ihrem 7,5 Meter langen Segelkutter gekentert. Sie trieben über eine Stunde im 18 Grad kalten Ostseewasser. 

•    Mit vier Seenotkreuzern unterstützte die DGzRS die Suche nach einer am 4. September 2008 in der Nordsee von Bord des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ gestürzten Matrosin über 20 Stunden -  leider ohne Erfolg.

•    Anfang Oktober rettete die Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN aus der 17 Grad kalten Nordsee vor Norderney einen 56-jähriger Segler, nachdem er auf einer Untiefe gestrandet war und sich in seine Rettungsinsel begeben hatte. Seine Yacht versank. 

 


 
Schiffbrüchiger trieb in der Rettungsinsel auf der Nordsee 

 
09.10.2008 Bremen 

Aus einer in der Nordsee treibenden kleinen Rettungsinsel hat die Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) heute früh (Donnerstag, 9. Oktober 2008) um 03.45 Uhr einen 56 Jahre alten polnischen Segler gerettet. 

Der aus Gdynia stammende Mann war mit seiner neun Meter langen Segelyacht „Szaman“ ca. zwei Seemeilen westlich der Insel Juist in Seenot geraten. Nach einer Grundberührung im flachen Wasser an der Untiefe „Kachelot-Plate“ riss der Kiel ab. Wasser strömte in den Rumpf. Die Yacht sank.
Skipper Jerzy B., der als Einhandsegler vom Mittelmeer kommend nach Cuxhaven segeln wollte, setzte sofort über den Notrufkanal 16 einen „Mayday“-Ruf ab, der von der Küsten-Seenotfunkstelle „Bremen Rescue Radio“ aufgefangen wurde. 
Die Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP/Station Borkum, BERNHARD GRUBEN/Station Norderney, das Seenotrettungsboot WOLTERA/Station Juist und zwei Fischkutter wurden von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS in das Einsatzgebiet entsandt.
Gegen 03.30 Uhr wurde das Wrack der Segelyacht in der Brandung auf der Kachelot-Plate von der Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN entdeckt. Mit dem Tochterboot wurde der Schiffbrüchige von der Rettungsinsel abgeborgen. Vormann Christian Koprek: „Wir haben den Mann bei uns im Bordhospital erstversorgt und anschließend zur ärztlichen Beobachtung ins Inselkrankenhaus auf Norderney überwiesen. Die zerstörte Yacht und die Rettungsinsel liegen noch draußen.“

Quelle: DGzRS


 
Zwei Yachten vor Holland gestrandet 

 
(13.10.08) 

Am 11.10. lief auf der Westerschelde die Motoryacht "Calypso" auf Grund. Die Yacht "Heaven" und die "Spotter" aus Terneuzen boten Hilfe an, doch das Wasser war bereits zu stark gefallen für erfolgversprechende Schleppversuche. Es wurde ein Anker ausgebracht, um mit dem folgenden Hochwasser aus eigener Kraft freizukommen.

Im Paulinapolder erwischte es die Yacht "Skadi". Das Rettungsboot "Zeemannshoop" war rasch vor Ort, doch auch hier musste wegen ablaufenden Wassers die Bergung bis zur Flut der Folgenacht warten. 

Quelle: Tim Schwabedissen 


 
 
Fünf Menschen gerettet: Brand auf Motoryacht 

 
Bremen 27.09.2008 | 11:18 

Ein Brand auf einer Motoryacht vor Grömitz / Ostsee führte heute, am 26.9.2008, zum Totalverlust des Schiffes. Die fünf Personen an Bord konnten rechtzeitig in ein Schlauchboot übersteigen. Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übergaben die Geretteten im Hafen von Grömitz an den Rettungsdienst.

Von einer ca. 13 Meter langen Motoryacht meldete sich heute Nachmittag um 15.24 Uhr der Skipper: Der Maschinenraum sei in Brand geraten, er und vier weitere Personen an Bord würden in ein Schlauchboot übersteigen.
Die Seenotleitung Bremen der DGzRS alarmierte sofort die Besatzung des Seenotkreuzers BREMEN der Station Grömitz sowie die umliegende Schifffahrt. 

Der Seenotkreuzer befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Kontrollfahrt und war vier Seemeilen (ca. 7,2 km) vom Unglücksort entfernt. Als er um 15.40 Uhr vor Ort eintraf, waren die fünf Männer von der Motoryacht bereits in ein Schlauchboot übergestiegen. Ein Motorboot übernahm die Sicherung. Da für die fünf zu diesem Zeitpunkt keine weitere
Gefahr bestand, begann der Seenotkreuzer BREMEN unverzüglich mit dem Löschen des Brandes. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Brand bereits auf das ganze Schiff ausgebreitet. Der dichte schwarze Qualm war weithin sichtbar.

Eine Rettung der Yacht war jedoch nicht mehr möglich. Gegen 16.05 Uhr versank das Boot. Die BREMEN übernahm daraufhin die fünf Schiffbrüchigen. 

Da einer der Männer zwischenzeitlich über Atembeschwerden klagte, wurde er medizinisch erstversorgt und der Rettungsdienst alarmiert. An Land wurden die fünf Männer durch einen Notarzt untersucht. Ein Besatzungsmitglied des
verunglückten Schiffes wurde zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht.

Zum Zeitpunkt des Unglücks war die See nahezu glatt bei schwachem Wind aus Nordwest.

Quelle: DGzRS


 
 
 
Schwere Kollision in Brake 

 
(22.9.08) 

Am Abend des 18.9. rammte in Brake der 85 Meter lange, 1975 bei der Sietas-Werft Hamburg erbaute Frachter "Windland" (IMO-Nr. 7431715), 2240 BRZ, den 89,99ter langen unter Gibraltar-Flagge registrierten Tanker "Kösterberg" der Partenreederei MS "Kösterberg" (MO-Nr 918467). Zu dem Unfall kam es, als der unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrend Frachterden Hafen in Richtung See verlassen wollte. Dabei kollidierte er mit dem Tanker, der längsseits eines 214 Meter langen und 32 Meter breiten Bulkcarriers lag und diesen bebunkerte. 

Die Kollision war so stark, dass der Tanker mehrere Meter versetzt und so stark beschädigt wurde, dass er in einer Werft in Bremerhaven repariert werden muss. Der Schaden wurde auf mehr als 100 000 Euro geschätzt. Die "Windland" wurde im Heckbereich ebenfalls stark beschädigt. Sie musste vor Blexen auf Reede gehen. 

Die Seeberufsgenossenschaft Hamburg verhängte für beide Schiffe ein Weiterfahrverbot, bis die Schäden repariert sind und die Klassifizierungsgesellschaft die Schiffe besichtigt hat. Nur durch Glück waren bei der Kollision die kraftstoffführenden Schlauchleitungen nicht gerissen. 

Quelle: Tim Schwabedissen 


 
 
Augen auf -- POL-HB: Nr.: 0620 

 
22.09.2008 | 14:46 Uhr 

Bremen - - Ort: Bremen, Weser Höhe Stephaniebrücke Zeit: 20.09.2008, 13.50 Uhr

Ein Steuermann in ihrem Vierer wäre einem Vierer ohne Steuermann am Samstagmittag auf der Weser stromabwärts ganz hilfreich gewesen. In Folge fehlenden Rückwärtsblickes übersahen die vier Insassen eines Ruderbootes ein sich von hinten näherndes Binnenschiff und es wäre in Höhe der Stephaniebrücke fast zu einer Kollision gekommen. In voller Fahrt bemerkten die Ruderer erst sehr spät die drohende Gefahr. Der Kapitän des Schiffes hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Hindernis bemerkt und ohne Abgabe eines Achtungssignals ein Ausweich- bzw. Stoppmanöver eingeleitet. Im letzten Moment sprangen alle vier Ruderer in die Weser und wurden von vor Ort anwesenden Mitgliedern der DLRG umgehend aus dem Wasser gerettet. Zum Glück kam es bei dem Vorfall zu keinen Personen- bzw. Sachschäden.

Ein weiterer Unfall hat sich mit einem Segelboot in Höhe U-Bootbunker Vallentin ereignet. Wie wir dem Revierfunk entnahmen, ist ein Segler bei dem Bunker auf Land gelaufen. Die genauen Umstände waren noch nicht bekannt. Die Schifffahrt wurde angewiesen, die Stelle mit gehöriger Vorsicht zu passieren.


 
 
Anklage gegen Kapitän des Unglücks-Katamarans

 
19. September 2008, 02:53 Uhr 

27-Jähriger lief trotz hoher Wellen aus - 24 Verletzte bei Fahrt der "Polarstern" von Helgoland nach Emden
Aurich - Gegen den Kapitän des Anfang August in der Nordsee havarierten Hochgeschwindigkeits-Katamarans "Polarstern" wird die Staatsanwaltschaft Aurich Anklage erheben. Das teilte der zuständige Staatsanwalt am Donnerstag auf Anfrage mit. Wann das Amtsgericht Emden über die Zulassung der Anklage entscheide, stehe allerdings noch nicht fest, hieß es. Damit sei frühestens in drei Wochen zu rechnen. Dem Anwalt des Kapitäns müsse zunächst Einsicht in die Akten gewährt werden. Wie der genaue Vorwurf gegen den Nautiker laute, wollte der Ankläger aus taktischen Gründen nicht sagen. Die Polizei hatte nach dem Schiffsunfall mit 24 Verletzten wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Schiffsverkehrs ermittelt.

Laut Staatsanwaltschaft habe die Wasserschutzpolizei bei ihren Ermittlungen "gut und zügig" gearbeitet. Die Schwere des möglichen Schuldvorwurfs sei vergleichbar mit "einem Omnibusfahrer, der bei unklaren Straßenverhältnissen seinen Bus ins Schleudern geraten lässt, gegen einen Baum fährt und Fahrgäste dabei verletzt werden", teilte die Anklagebehörde weiter mit.

In die Ermittlungen eingebunden ist auch die Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Nordwest in Aurich. Ihr Sprecher Frank Norda sagte, dass die WSD die Ermittlungsakten der Polizei bis zum Wochenende erhalten werde. Die WSD beurteile dann, ob womöglich ein Fehlverhalten des Kapitäns vorliegt. Gebe es Anhaltspunkte, werde auch das Seeamt in Kiel eingeschaltet. Schlimmstenfalls drohe dem Kapitän ein Verlust seines Patents.

siehe auch: Unglücks-Katamaran fährt wieder nach Helgoland

siehe auch: Untersuchungen nach Unglück auf der Polarstern und Hot Water Synopse zum 
BSU-Jahresbericht 2007


 
Kollision eines Binnenschiffes mit dem Sportbootanleger Marina POL-HB: Nr.:0612 

 
18.09.2008 | 17:24 Uhr 

Bremen (ots) - - Ort: Bremen, Schlachte, Weser km 0,05 Zeit: 18.09.08, 13.50 h

Zur o.g. Zeit kollidierte ein tschechisches Binnenschiff mit dem Sportbootanleger 'Marina' an der Schlachte in Höhe des neuen Funkhauses. Das Boot war mit 800 Tonnen Sand für Oldenburg beladen. Der Anleger wurde auf einer Länge von 20 Metern total zerstört, auch die Elektrik wurde beschädigt. Hier beträgt die Schadenshöhe ca. 40.000,- EUR. Außerdem wurden zwei Sportboote, die an dem Anleger lagen, beschädigt. Hier entstand ein Schaden von ca. 15.000,- EUR. Personen wurden nicht verletzt, Betriebsstoffe gelangten nicht in die Weser. An dem Binnenschiff entstand kein Schaden. Ursache des Unfalls war ein Ruderausfall. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Pol Bremen

 


 
 
Leiche der vermissten Kadettin gefunden

 
Erschienen am 16. September 2008

Die Leiche der vermissten "Gorch Fock"-Kadettin ist am Montagabend in der Nordsee entdeckt worden. Ein Fischereiaufsichtsboot barg die tote 18-Jährige am Abend 120 Kilometer nordwestlich von Helgoland. Das teilte die Kieler Staatsanwaltschaft mit. 

Eine Obduktion soll jetzt die Hintergründe des mysteriösen Sturzes vor elf Tagen klären. Die junge Frau war vorletzte Woche aus ungeklärter Ursache bei stürmischem Wetter 20 Kilometer nördlich von Norderney über Bord gegangen. Ihre Kameraden hatten sofort die Untersegel eingeholt und den Hauptmast umgedreht. Das Schiff stoppte jedoch erst nach etwa 1500 Metern Fahrt. Die Hoffnung, die Anwärterin noch lebend zu finden, waren von Anfang gering. Das Wasser war 17 Grad kalt. 

Siehe auch: Tragischer Unfall an Bord des Segelschulschiffes „Gorch Fock“


 
 
Segeljacht strandet vor Helgoland

 
Helgoland 15.09.2008 | 13:07 Uhr 

In der Nacht von Freitag auf Sonnabend vergangener Woche ist vor der Helgoländer Südmole eine 12,30 m lamge Segeljacht gestrandet. "Es war gegen 01.20 Uhr am frühen Sonnabend morgen, als die beiden Männer an Bord des Schiffes unter schwierigen Bedingungen den Helgoländer Hafen anlaufen wollten", so der Sprecher der Wasserschutzpolizei Husum, Wolfgang Boe. Der Wind wehte in Stärke 8-9 aus östlicher Richtung. 

Während der Ansteuerung auf die Hafeneinfahrt zeriss das Segel. Der Besatzung gelang es noch, die Maschine anzuwerfen, zu allem Unglück geriet aber eine Leine in die Schraube, so dass das Schiff jetzt völlig mavövrierfähig war. Trotz des sofort ausgebrachten Ankers wurde die Jacht durch den starken Wind auf die Steine der Südmole getrieben. Den beiden Männern gelang es, sich über die vorgelagerten Steine unverletzt an Land zu retten. Ein Bergunsversuch durch das Tochterboot des Helgoländer Seenotrettungskreuzers "Herman Marwede" misslang. Möglicherweise muss das Schiff als Totalschaden angesehen werden.

Quelle: WSP-Schleswig Holstein


 
Bootsunfall auf dem Rhein war wohl Fahrfehler 

 
MANNHEIM 

Die Polizei vermutet einen Fahrfehler als Ursache für einen Bootsunfall am Sonntag bei Mannheim. Das Sportboot kenterte bei einem Wendemanöver auf dem Rhein, berichtete die Behörde am Montag.

Die fünf Insassen wurden bei hoher Geschwindigkeit aus dem Boot geschleudert. Die 21- bis 44-Jährigen konnten aber - trotz Verletzungen - aus eigener Kraft ans Ufer schwimmen. 

Während drei der Insassen mit Unterkühlungen davonkamen, erlitt ein 38-Jähriger aus Mannheim einen Schulterbruch. Eine 21-Jährige aus Ludwigshafen wurde an der Wirbelsäule verletzt. Alle fünf kamen - zum Teil per Hubschrauber - in umliegende Krankenhäuser.

Das Boot lief unterdessen mit Wasser voll und ragte senkrecht aus dem Rhein heraus. Bevor es untergehen konnte, sicherte es die Feuerwehr. Bei seiner Bergung waren Taucher im Einsatz. Es wurde eine Ölsperre gelegt, damit keine Schadstoffe in den Fluss gelangen.

(Erschienen: 15.09.2008) 


 
 
Mann über Bord: Erfolgreiche Suche nach Segler in der Nordsee 

 
12.09.2008 | 16:01 

Eine groß angelegte Suche mit zahlreichen Schiffen und zwei Hubschraubern nach einem über Bord gestürzten Segler koordinierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) heute Mittag, am 12.09.2008 im Seegebiet zwischen Wilhelmshaven und Hooksiel. Nach ca. eineinhalbstündiger Suche konnte der Mann lebend geborgen werden.

Auf dem Weg von Tossens nach Wilhelmshaven war der Segler von einem Katamaran über Bord gestürzt. Sein Mitsegler informierte gegen 12.30 Uhr vom Strand aus die Rettungskräfte. 

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte den Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS / Station Hooksiel, die Seenotrettungsboote OTTO BEHR / Station Wilhelmshaven und BALTRUM / Station Horumersiel. Über BREMEN RESCUE RADIO wurde ein MaydayRelay zur Information der gesamten Schifffahrt im betreffenden Gebiet ausgestrahlt. 

An der Suche beteiligten sich neben den Einheiten der DGzRS Schiffe der Wasserschutzpolizei sowie zahlreiche Schlepper und weitere Behördenschiffe, ein ADAC-Hubschrauber und ein Hubschrauber der Polizei. Ebenso alarmiert war der SAR-Hubschrauber der Marine. 

Aufgrund der Tide und Windrichtung führte die SEENOTLEITUNG BREMEN eine Suchgebietsberechnung durch, der Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS übernahm die Funktion des On Scene Co-ordinators (Einsatzleiter vor Ort) im Einsatzgebiet. 

Gegen 14 Uhr wurde der mit einem schwarzen Neopren-Anzug sowie einer Rettungsweste bekleidete Schiffbrüchige von der Wasserschutzpolizei gesichtet. Der ADAC-Hubschrauber Christoph 26 winschte einen Mann ins Wasser ab, so dass der Schiffbrüchige mit Hilfe einer Rettungsschlinge an Bord genommen werden konnte. Der Mann wurde direkt zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: DGzRS
 


 
 
Unglücks-Katamaran fährt wieder nach Helgoland

 
10. September 2008, 02:33 Uhr 

Emden/Helgoland 

Gut einen Monat nach der Havarie der Nordsee- Fähre "Polarstern" nimmt das Schiff wieder Kurs auf Helgoland. Der Katamaran werde am Donnerstag über das niederländische Eemshaven und Norderney zur Hochseeinsel fahren, sagte eine Sprecherin der Reederei AG Ems am Dienstag in Emden. Wind und Wetter sähen gut aus, genaue Buchungszahlen lägen jedoch noch nicht vor. Eine für vergangene Woche geplante Helgoland-Tour war wegen schlechten Wetters abgesagt worden. Danach war das reparierte Schiff wieder zu Fährfahrten Richtung Borkum im Einsatz.


 
 
Vermisster Fischer tot geborgen - POL-HB: Nr.: 0592 

 
Ort: Bremen, Neustädter Hafen - - 09.09.2008, 08.30 Uhr

Heute Morgen wurde der 72 Jahre alte Fischer aus Delmenhorst tot aus dem Hafenbecken des Neustädter Hafens geborgen. Der Mann war am vergangenen Samstag beim Versuch, seine Reusen zu bergen, mit seinem Boot in Höhe der Einfahrt zum Neustädter Hafen gekentert und ertrunken. 

Umfangreiche Such- und Tauchmaßnahmen hatten übers Wochenende nicht zum Auffinden des Fischers geführt. Die Identität des Ertrunkenen konnte im Laufe des Vormittages zweifelsfrei geklärt werden.
 
 

Fischer auf der Weser verunglückt - POL-HB: Nr.: 0585 

Bremen (ots) - - 07.09.2008 | 10:45 Uhr 

Ort: Bremen, Weser Kilometer 8,5 (Höhe Einfahrt Neustädter Hafen) - - 06.09.2008, 18.35 Uhr
Taucher der Bereitschaftspolizei Bremen und der Feuerwehr Bremen werden heute Nachmittag bei Niedrigwasser die Suche nach einem am gestrigen Nachmittag auf der Weser - Höhe Stromkilometer 8,5 - verunglückten Fischer fortsetzen.

Bei dem Versuch seine Reusen zu bergen, kenterte ein Fischer mit seinem Boot in Höhe der Einfahrt zum Neustädter Hafen und ertrank. Der Versuch des Binnenschiffs "Hyperia", dass sich in der Nähe befand, die verunglückte Person zu retten, blieb erfolglos, da das BM/S den Unglücksort nicht rechtzeitig erreichen konnte. Nach Angaben des Schiffsführers des BM/S versuchte der Fischer noch an Land zu schwimmen, ging jedoch nach kurzer Zeit unter und tauchte nicht mehr auf. Eine Suche nach dem Verunglückten mit dem Polizeiboot "Bremen 12", Kräften der Feuerwehr und der DLRG, sowie eines von der Feuerwehr angeforderten Hubschraubers blieb erfolglos. Gegen 18:35 Uhr wurde die Suche nach dem Verunglückten abgebrochen. Noch gestern Abend wurde ein 72 Jahre alter Mann aus Delmenhorst von seiner Familie vermisst gemeldet. Sie gaben an, dass der Vermisste mit seinem Fischerboot an der o.a. Örtlichkeit seine Reusen einholen wollte. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei ihm um den Verunglückten.

Dieser Fischer hat die Polizei scheinbar schon des öffteren beschäftigt. Wir erinnern uns an eine Meldung die wir für nicht so bedeutend hielten und sie nicht veröffentlcihten, wie viele andere Meldungen auch.
 
 

Polizisten bergen Fischer aus der Weser - POL-HB: Nr.: 0248

Ort: Bremen-Hasenbüren, Hafen - - 14. April 2008, 14:20 Uhr

Mit glücklicherweise nur leichten Unterkühlungen kam ein 72-jähriger Berufsfischer davon, nachdem er am Anleger des Hasenbürener Yachthafens ausgerutscht und in die Weser gefallen war. Polizeibeamte, die sich im Rahmen einer Fortbildungsmaßnahme zufällig am Bootsanleger befanden, bemerkten den Verunfallten und retteten ihn umgehend aus dem kalten Wasser.

Zur Vorfallszeit vertäuten Einsatzkräfte einer Technischen Einheit der POLIZEI BREMEN, die sich im Rahmen eines Bootsführerlehrgangs an Bord eines Polizeibootes befanden, gerade ihr Boot am Gästeanleger des Yachthafens. Einige Meter neben dem Anleger bemerkten sie plötzlich eine Person im Wasser, die sich an ein kleines Fischerboot klammerte und vergeblich versuchte, sich daran seitlich hochzuziehen. Die Polizisten eilten sofort zu Hilfe, warfen ihre Rettungsleinen ins Wasser und zogen den völlig entkräfteten Mann an den Anleger. 

Der 72-Jährige berichtete anschließend, dass er Berufsfischer sei und bei dem Versuch, Reusen im Boot zu verstauen, am Anleger ausgerutscht und dabei in die Weser gefallen sei. Eine ärztliche Versorgung lehnte der völlig durchnässte 72-Jährige ab. Bevor er aber nach Hause fuhr, um sich seiner nassen Sachen zu entledigen, bedankte er sich in aller Form bei seinen Helfern.
 

Quelle: Pol Bremen
 


 
 
Tragischer Unfall an Bord des Segelschulschiffes „Gorch Fock“

 
12.09.08

Gezielte Suche nach "Gorch-Fock"-Marinesoldatin eingestellt

Glücksburg (AFP) — Eine Woche nach dem Sturz einer Soldatin des Segelschulschiffs "Gorch Fock" in die Nordsee hat die Marine die gezielte Suche nach der offenkundig ertrunkenen 18-Jährigen eingestellt. "Da es aufgrund des von Tag zu Tag immer größer werdenden Suchgebietes nach menschlichem Ermessen kaum möglich erscheint, unsere Soldatin aufzufinden, wurde die konzentrierte Suchaktion vorerst beendet", teilte die Marine in Glücksburg mit. Der Suchauftrag bleibe aber für die Flotte erhalten. 
Die Marine werde mit ihren Einheiten, die in dem Seegebiet operierten, auch weiterhin nach der Offiziersanwärterin suchen, hieß es. 

Entgegen erster Angaben gibt es auf der "Gorch Fock" doch Suchscheinwerfer!

Auch die Ermittlungen zur Unfallursache gehen weiter. Da die Vernehmung der Besatzung abgeschlossen ist, gaben die Ermittler aber grünes Licht für die Weiterfahrt des Schiffes.
 

Bremen 04.09.2008 

Offiziersanwärterin ging über Bord

Unter nicht geklärten Umständen ist eine 18-jährige Sanitätsoffizieranwärterin in der Nacht von Mittwoch 03.09.2008 auf Donnerstag 04.09.2008 in der Nähe von Norderney über Bord des Schulschiffes „Gorch Fock“ gegangen. 

Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen blieb die junge Frau verschollen. Da die Wassertemperatur zum Unfallzeitpunkt lediglich 17 Grad betrug, werden ihre Überlebenschancen als sehr gering eingeschätzt. 

Alle Feierlichkeiten zum 50 Geburtstag der „Gorch Fock“ wurden abgesagt.

Siehe hierzu auch Hot Water aktuell: Tragischer Unfall an Bord des Segelschulschiffes.pdf


 
 
Vermißter Segler tot aufgefunden

 
Bad Sassendorf/Neustadt. 

Die Suche nach dem 69-jährigen Bad Sassendorfer, dessen Yacht „Aredi” am vergangenen Sonntag im ostdeutschen Sassnitz geborgen wurde, dauert an. Inzwischen ist die Fahndung auch an die Anrainer-Staaten weitergegeben worden.

Der seit fünf Wochen in der Ostsee vermisste Segler aus Bad Sassendorf ist tot. Die Leiche des 69-jährigen war an einem dänischen Strand angeschwemmt worden. Ein Polizeisprecher vom Bundespolizeiamt See in Neustadt/Holstein bestätigte heute vormittag gegenüber Hellweg Radio: der Mann, der in Dänemark angeschwemmt worden ist, ist zu 100% der Segler aus Bad Sassendorf. 

Außerdem habe die Obduktion ergeben, dass der tragische Tod des erfahrenen Seglers defintiv ein Unfall war. Das Wasser in der Lunge des Mannes sei dafür ein eindeutiger Beleg. Noch befindet sich die Leiche des Mannes in Dänemark, sie soll aber möglichst bald nach Deutschland überführt werden.

Siehe hierzu auch: Führerlose Zwölf-Meter-Jacht vor Rügen entdeckt


 
 
Bootsunfall auf der Donau: Zwei schwer verletzte Kinder

 
04. September 2008 09:37

Kinder wurden aus einem Motorboot geschleudert - Zehnjährige wurde von Schiffsschraube am Fuß erfasst
Linz - Zwei schwer verletzte Kinder hat Mittwochnachmittag ein Unfall auf der Donau im Bereich von Aschach (Bezirk Eferding) in Oberösterreich gefordert. Die Kinder wurden aus einem Motorboot geschleudert. 

Ein 46-jähriger Vater war mit seiner Frau, seinen beiden Töchtern und einem befreundeten Kind beim Kraftwerk Aschach zu einer Bootstour gestartet. Nach 300 Metern, wollte der Vater das Echolot einschalten und verriss dabei aber das Steuerrad. Das Boot schwenkte stark nach rechts. Die Kinder, die alle Schwimmwesten trugen, verloren das Gleichgewicht und wurden ins Wasser geschleudert. 

Die zehnjährige Tochter zog sich eine Platzwunde am Hinterkopf zu. Die gleichaltrige Freundin wurde von der Schiffschraube am Fuß erfasst und schwer verletzt. Der 46-Jährige sprang ins Wasser und rettete alle Kinder ins Boot. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurden die verletzten Mädchen ins UKH Linz eingeliefert. 

(APA)


 
 
Segeltrainerin nach Unfall auf Scharmützelsee gestorben

 
28.8.2008 15:29 Uhr

Eine Segeltrainerin ist mit Kindern auf dem Scharmützelsee unterwegs, als sie nach einem Manöver über Bord geht. Sie kann zwar wiederbelebt werden, stirbt aber zwei Tage später im Krankenhaus. 

BAD SAAROW -  Einen Tag nach einem Bootsunfall auf dem Scharmützelsee ist die verunglückte Segeltrainerin aus Berlin im Krankenhaus gestorben. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sowie zur Todesursache dauern an, wie die Polizei mitteilte. Den Ermittlungen zufolge hatte die 29-jährige Frau als Trainerin für einen Berliner Segelverein mit einer Gruppe sechs bis elf Jahre alter Kinder trainiert. Sie war am späten Dienstagnachmittag bei einem Manöver über Bord gegangen. 

Zeugen hatten auf dem Wasser ein führerloses Schlauchboot entdeckt, das rückwärts im Kreis fuhr. Bei der Annäherung bemerkten die Bootsführer, dass an dem Schlauchboot eine leblose Person hing. Sie alarmierten Rettungskräfte, die die Segeltrainerin wiederbelebten und in eine Klinik brachten. Dort erlag die Frau am Mittwochnachmittag ihren Verletzungen. 

(jvo/ddp)


 
Gütermotorschiff auf der Weser bei Minden auf Grund gelaufen

 
25.08.2008 | 09:19 Uhr

Minden (ddp-nrw). Ein mit etwa 1500 Tonnen Steinen beladenes Gütermotorschiff ist am Samstagabend auf der Weser bei Minden aus bislang unbekannter Ursache auf Grund gelaufen. Verletzte gab es nicht, wie die Wasserschutzpolizei erst am Montag mitteilte. 

Das 85 Meter lange Schiff geriet ans rechte Ufer und schlug quer. Anschließend lag es mit dem Bug am rechten und mit dem Heck am linken Ufer fest, so dass die Weser über ihre gesamte Breite blockiert war. Zwei Richtung Minden fahrende Binnenschiffe und ein Fahrgastschiff mussten vor der Unfallstelle ankern.


 
 
 
Trunkenheit am Ruder - POL-HB: Nr: 0566 

 
Bremen (ots) - - Ort:  Bremen-Farge Zeit: 31. August 2008, 18.00 Uhr

Zwei betrunkene Männer befuhren am gestrigen Abend mit einem Sportboot die Weser im Bereich Bremen-Farge. Als dem Boot der Treibstoff ausging, ankerte der 53 Jahre alte Bootsführer am dortigen Strand, um Benzin zu holen. Eine Überprüfung des Mannes ergab einen Wert von immerhin 2,3 Promille Alkohol im Blut. Eine Blutentnahme und eine Strafanzeige waren die Folgen. Das Boot blieb an Land. 

Quelle: Pol Bremen


 
 
Sturmeinsatz - Vier Segler aus Sachsen in Ostsee aus Seenot gerettet 

 
24.08.08 Bremen / Rostock

Bei stürmischer See haben Angehörige der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vier Segler aus der Ostsee gerettet. Wie die Gesellschaft am Sonntag in Bremen mitteilte, waren die aus der Region Dresden stammenden drei Männer und eine Frau am Samstagabend bei Windgeschwindigkeiten von knapp 70 Kilometern pro Stunde vor Ahrenshoop (Mecklenburg- Vorpommern) mit ihrem Segelkutter gekentert. Länger als eine Stunde hätten die 35 bis 55 Jahre alten Schiffbrüchigen im 18 Grad kalten Ostseewasser zugebracht, ehe sie die Besatzung des Seenotkreuzers „Arkona“ bergen konnte. Sie seien dann in Warnemünde sicher an Land gebracht worden.

Laut DGzRS hatte die Besatzung einer Baggerschute die Schiffbrüchigen des 7,5 Meter langen Segelkutters vor Ahrenshoop gesichtet und die Seenotretter alarmiert. Ein Sprecher der Rettungsgesellschaft nannte es einen glücklichen Umstand, dass sich der Seenotkreuzer wegen einer anderen Hilfeleistung gerade in der Nähe des Unfallortes befand. 

Bei weiteren Einsätzen der Seenotretter seien vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns 21 Personen aus Gefahrensituationen befreit worden. Navigationsprobleme und vor allem starke südwestliche Winde und raue See hätten die Besatzungen von Segelbooten zum Teil überfordert.

Quelle: dpa


 
Gute Ausrüstung hilft - vor allem wenn sie bedient werden kann

 
Seenotretter bis heute früh auch international im Einsatz 

19.08.2008 | 09:49 

Bis Mitternacht zum Dienstag (19.08.08) waren Besatzungen von Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) in Nord– und Ostsee seit Montagfrüh im Einsatz für Freizeitkapitäne auf Segel– und Motorbooten. Navigationsprobleme und technische Defekte waren die häufigsten Ursachen. 20 Personen mussten aus Gefahrensituationen befreit werden. 

Vor der algerischen Küste war eine 14 Meter lange deutsche Stahl-Segelyacht nach Kollision mit einem unbekannten Frachtschiff 33 Seemeilen (ca. 60 km) nördlich des Hafens Skikda in Seenot geraten. Bis heute (Dienstag) früh koordinierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS zusammen mit im Revier vor der Küste laufenden Frachtschiffen Hilfsmaßnahmen zur Sicherung der zwei an Bord befindlichen, unverletzten Besatzungsmitglieder. 

Sie hatten seit der Kollision am frühen Dienstagmorgen über ein Familienmitglied in Deutschland Kontakt mit der DGzRS in Bremen gehalten. Ihnen kam dabei die vorbildliche technische Ausrüstung zu Gute: Sowohl ein zusätzliches UKW-Handfunkgerät, ein mobiles GPS-System zur exakten Positionsbestimmung und ein leistungsfähiges Satellitentelefon wurden in Ergänzung zur Standardausstattung eingesetzt. Eine ständige Kommunikation mit den Seenotrettern war somit gewährleistet. Die noch schwimmfähige Segelyacht soll heute Vormittag in einen algerischen Hafen eingeschleppt werden. 

Quelle: DGzRS


 
PS-starkes Rennboot endet als Wrack

 
Nach dem Bootsunfall vom späten Sonntagnachmittag, bei dem unweit Sandhofen fünf Insassen verletzt wurden, steht die Frage im Raum, ob Hochgeschwindigkeitsfahrten mit zum Teil weit über 100 Stundenkilometern auf dem Rhein und den Binnenwasserwegen überhaupt erlaubt sind. 

Auf dem Fluss sind sie erlaubt, in den Hafenbecken nicht, erläutert Hafendirektor Roland Hörner. "Der Vorfall zeigt, dass unser Sportboot-Verbot seinen Sinn hat."


 
 
 
Fischer nach 6 Wochen aus durch Kraftstoffmangel bedingter Seenot gerettet

 
Anthony Nantan (32), Fischer, hat mit einem Freund mehr als sechs Wochen in Seenot überlebt. "Wir haben lange Zeit ohne irgendetwas zu Essen zugebracht. Wir überlebten dank rohem Fisch und Regenwasser" , sagte er der Zeitung La Nación. Nachdem dem Fischerboot aus dem Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen der Treibstoff ausgegangen war, trieb der 32-jährige Nantan zusammen mit dem 22-jährigen Keron Walters 44 Tage lang auf hoher See, bis sie ein Fischkutter aus Costa Rica fand. "Sie waren so schwach, dass sie kaum selbst aufstehen konnten" , sagte einer der Retter.

 
16-Jähriger von Motorboot getötet - Motorboot-Fahrer sitzt in U-Haft

 
Zwei Brüder wurden beim Schnorcheln in Kroatien von einem Motorboot überfahren: 
Ein 16-Jähriger ist tot, ein 13-Jähriger verletzt. 

In Kroatien ist ein 16-jähriger Urlauber aus NÖ von einem Motorboot getötet worden, sein Bruder überlebte nach Angaben der kroatischen Zeitung Vecernji schwer verletzt. 

Laut dem Hafenkapitän der Küstenstadt Sibenik hatte sich der Unfall Mittwoch gegen 17.45 vor einer kleinen Insel in der Nähe von Vodice ereignet: "Die beiden Brüder sind etwa 200 Meter vom Ufer entfernt im Wasser geschwommen, sie waren zum Schnorcheln im Meer. Dann kam das Motorboot." Bei dem Boot handelte es sich um ein rund sechs Meter langes, relativ schnell fahrendes Motorboot, das in Deutschland registriert sein dürfte. 

Und dann passierte die Tragödie: Der Motorboot-Fahrer hatte die beiden Jungen offenbar nicht bemerkt und fuhr mit seinem Boot über die beiden Schwimmer. Der 16-jährige Tobias W. war auf der Stelle tot. 

Sein 13-jähriger Bruder Nikolaus wurde - offenbar von der Schiffsschraube - schwer am Bein verletzt. Angeblich wurden ihm einige Zehen amputiert, im Bereich des Unterschenkels habe er ebenfalls schwere Verletzungen erlitten. Die Ärzte kämpften um das Bein des Teenagers. Laut Vecernji sei er nach einer mehrstündigen Operation außer Lebensgefahr, das Bein konnte vorerst gerettet werden. 

Das Unglücksboot ist von den kroatischen Behörden bereits per Kran aus dem Wasser gehoben und untersucht worden. Die Schiffsschraube wurde beschlagnahmt. Der Fahrer des Bootes - ein gebürtiger Bosnier - ist von der Polizei festgenommen worden. 

Eine Untersuchung soll nun klären, ob das Schiff in einem für Schwimmer markierten Abschnitt unterwegs war, oder ob sich die Jungen in einem riskanten Bereich aufgehalten haben. Auch die Geschwindigkeit des Boots zum Zeitpunkt des Unfalls spiele eine Rolle. 
 


 
 
Steuergelder adé 

 
Übermut tut selten gut

Vor vier Wochen krachten vor der libanesischen Küste zwei deutsche Schnellboote zusammen. Ein Video des Crashs, der im Internet kursiert, zeigt, dass sich der Kapitän offenbar einen Spaß erlauben wollte - der voll ins Auge ging.

Sogar der Stern berichtete darüber. Hier war zu lesen:

"Keine vernünftige Erklärung"

Götz Meiert, Sprecher des deutschen Flottenkommandos in Glücksburg, bestätigte stern.de, dass das Video echt ist. Der Vorfall ereignete sich vor knapp einem Monat, verletzt wurde niemand. Aber die Boote nahmen schweren Schaden, da sie aus Holz gebaut sind. In einem österreichischem Internetforum sind Bilder der demolierten Boote zu sehen. Sie zeigen, dass "Frettchen" ein großes Loch in die Flanke des "Gepard" gerissen hat. Derzeit werden die Boote laut Meiert auf Zypern repariert.

Warum der Kapitän des "Frettchen" für ein bisschen Action-Spaß sein Gefährt riskierte, weiß Meiert auch nicht zu sagen: "Eine vernünftige Erklärung fällt mir nicht ein". Die Marine habe eine Kommission eingesetzt, die den Vorfall untersuche. Alle Beteiligten würden verhört. Sicher sei nur, dass die Schiffe auf dem Rückweg von einer Zeremonie waren, mit der die Fregatte "Brandenburg" in die Heimat verabschiedet wurde. Bei diesen Zeremonien sei es üblich, nochmal an den Heimkehrern vorbeizufahren und zu winken, so Meiert. Ein Crash gehört selbstredend nicht zum üblichen Bye-Bye. 

Zum Video: http://www.break.com/index/navy-boats-collide-at-full-speed.html
 


 
 
"Unglückliche Umstände" führten zu tödlichem Bootsunfall

 
16. August 2008

Worpswede - Der tödliche Unfall mit einem Torfkahn nahe Worpswede (Kreis Osterholz) war nach bisherigen Ermittlungen "eine Verkettung unglücklicher Umstände". "In das Boot drang Wasser ein, es war aber nicht kaputt", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Verden, nachdem ein Sachverständiger das Gefährt begutachtet hatte. Die "Neu Helgoland" habe ein Loch für einen nachträglich eingebauten Motor. Es sei normal, dass an dieser Stelle etwas Wasser hineinkomme. Dass dieses zu den Fahrgästen gelange, verhindere eigentlich eine Wand, erklärte die Sprecherin. Aus noch ungeklärter Ursache sei das Wasser aber beim Anlegen über diese Abtrennung geschwappt. Die Ausflügler seien daraufhin nicht wie gebeten auf ihren Plätzen geblieben, sondern hätten sich alle auf eine Seite gestellt. dpa 


 
Behörde prüft nach "Polarstern"-Unfall Sicherheitsempfehlung

 
Emden/Hamburg - Nach dem schweren Unfall des Hochgeschwindigkeits-Katamarans "Polarstern" mit 26 Verletzten schließt die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) mit Sitz in Hamburg Sicherheitsempfehlungen für andere Katamarane nicht aus. "Es ist bei uns gängige Praxis, in begründeten Fällen nach Abschluss oder bei laufenden Ermittlungen Sicherheitsempfehlungen zu geben", sagte BSU-Leiter Jörg Kaufmann am Donnerstag. Sollte es Erkenntnisse geben, die für den Einsatz von Katamaranen relevant sind, könnte davon auch der "Halunder Jet" der Förde-Reederei Seetouristik betroffen sein. Die Fähre steuert Helgoland von Hamburg aus an.

Derzeit sind zwei Mitarbeiter des Bundesamtes - ein Nautiker und ein Schiffbauingenieur - mit der Untersuchung des Falls beschäftigt. "Sie haben das Schiff vor Ort untersucht und werden im Bedarfsfall weitere Analysen an Bord vornehmen", sagt Kaufmann. Die Ermittlungen würden noch einige Monate lang dauern.

Jährlich werden der im Jahr 2002 gegründeten Behörde, die für alle Unfälle deutscher Schiffe zuständig ist, rund 650 Unfälle gemeldet. Davon sind im Durchschnitt 30 der Kategorie schwerer und sehr schwerer Seeunfall zuzuordnen. Schwerpunkt der schweren Seeunfälle ist neuerdings die Ostsee. Dort registrierte die BSU im vergangenen Jahr 13 der insgesamt 25 gemeldeten schweren Seeunfälle. Zu den für Seeleute gefährlichsten Revieren in den deutschen Gewässern zählt das Bundesamt die Elbe mit den Häfen Hamburg, Stade-Bützefeth sowie Brunsbüttel mit 23 im vergangenen Jahr registrierten Unfällen. 

Quelle: Welt online

(siehe auch: Untersuchungen nach Unglück auf der Polarstern und Hot Water Synopse zum 
BSU-Jahresbericht 2007
 


 
 
 
Seenotretter finden unterkühlten Segler

 
15. August 2008 

Ein ca. 60-jähriger Katamaransegler, der gestern Nachmittag, am 13.08.2008, vor Warnemünde von einem Sport-Katamaran über Bord gefallen war, konnte von der Besatzung des Seenotkreuzers VORMANN JANTZEN nach zwei Stunden gefunden und geborgen werden.

Der Mann war als Vorschoter des Hobie Cats vermutlich gegen 13.30 Uhr vor Warnemünde ca. in Höhe des Hotels Neptun über Bord gefallen. Etwa eine Viertelstunde lang versuchte der Steuermann vergeblich, seinen Mitsegler zu retten, bis er den Mann aus den Augen verlor. Daraufhin segelte er an Land und alarmierte die Rettungskräfte.
Die Seenotleitung Bremen der DGzRS leitete umgehend eine groß angelegte Suche ein, in die neben dem Seenotkreuzer ARKONA der Station Warnemünde (als Einsatzleiter vor Ort) auch der Seenotkreuzer VORMANN JANTZEN sowie zahlreiche Behördenfahrzeuge und zwei Hubschrauber eingebunden wurden.
In der Tat wurde der Mann von der Besatzung des Seenotkreuzers VORMANN JANTZEN etwa zwei Meilen (ca. 3,6 Kilometer) nördlich der vermutlichen Unfallstelle, direkt am Rande des Fahrwassers, das von Fähr- und Handelsschiffen sehr stark frequentiert ist, gefunden. Aufgrund seines schwarzen Neopren-Anzuges sowie einer dunkelfarbigen so genannten „Trapez-Weste“ sei er im Wasser kaum zu sehen gewesen, berichtete die Besatzung des Seenotkreuzers.

Der Mann wurde mit dem Tochterboot geborgen. Er war ansprechbar, jedoch stark unterkühlt. In Warnemünde gingen sofort Notarzt und Sanitäter an Bord und übernahmen die Weiterversorgung des Schiffbrüchigen. Er wurde ins Krankenhaus nach Rostock gebracht.

 Durch den aufbrisenden Südwest-Wind mit fünf Beaufort baute sich eine Wellenhöhe von bis zu einem Meter auf. Die Seenotkreuzer brachten so genannte „Tot-Männer“ aus, Bojen, die vom Gewicht her und im Treibverhalten einem Menschen entsprechen. Dies lieferte den entscheidenden Hinweis darauf, dass der Segler zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon weit nach Norden in Richtung Schifffahrtstraße vertrieben war.

Quelle: DGzRS


 
 
Segler vor Dänemark freigeschleppt - Familie bereits in Rettungsinsel ausgesetzt

 
14.8.2008 | Pölshuk, Dänemark / Gelting. 

Das Seenotrettungsboot JENS FÜERSCHIPP der Station Gelting (Ostsee) hat vor Pölshuk (Ausgang Flensburger Förde) in dänischem Gebiet eine etwa zehn Meter lange Segelyacht freigeschleppt. Der Segler war in steinigem Gebiet aufgelaufen und hatte sich Schäden an der Ruderanlage zugezogen.

Besondere Dramatik entstand dadurch, dass der Skipper seine seekranke Ehefrau sowie zwei vier- und sechsjährige Kinder in die Rettungsinsel gehen ließ. Diese war nicht am Schiff gesichert und trieb bei starkem Wind mit sechs Beaufort und hohem Seegang auf die viel befahrene Ostsee.

Glücklicherweise wurde die Rettungsinsel nach kurzer Zeit wenige Minuten vor Eintreffen der JENS FÜERSCHIPP von einem Traditionssegler gefunden. Frau und Kinder wurden unverletzt an Bord genommen und in Flensburg an Land gebracht. Die Segelyacht wurde mit dem Skipper vom Seenotrettungsboot nach Gelting eingeschleppt.

Quelle: DGzRS
 


 
 
Tragisches Ende zweier Bootsfahrten

 
Freitag, 15. August 2008, 15:00 Uhr

„Polarstern“-Unfall als „schwer“ gewertet (siehe auch: Untersuchungen nach Unglück auf der Polarstern)

Hamburg/Aurich/Emden. Die Hamburger Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) werde das Seeunglück des AG-Ems-Katamarans „Polarstern“ als „schwer“ kategorisieren. Er werde daher mit Vorrang behandelt , die Prüfung könnte allerdings noch lange dauern. Das liege auch an gesetzlichen Fristen, die allen Beteiligten für ihre Stellungnahmen eingeräumt werden. Reederei und Zeugen haben 60 Tage Zeit, sich zur „Vorversion“ des Unfallberichtes zu äußern.

Die Staatsanwaltschaft Aurich hat mittlerweile den Kapitän befragt und geht auch von wochenlangen Ermittlungen aus. Nach Auskunft der Reederei dauert die Reparatur der Fähre bis Ende August. 

Derweilen lässt derKapitän der verunglückten Polarstern Vorwürfe zurückweisen
Er hat erstmals öffentlich Vorwürfe gegen ihn zurückweisen lassen. Vor dem Auslaufen des Schiffes seien von dem 27-Jährigen sämtliche verfügbaren Informationsquellen zur Ermittlung der signifikanten Wellenhöhe ausgeschöpft worden, sagte sein Rechtsanwalt, Carsten Grau, der dpa. Gegen den Kapitän wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Schiffsverkehrs ermittelt.

Der zweite Unfall ereignete sich in einem völlig anderen Fahrwasser. Siehe hiezu Tragisches Ende einer Torfkahnfahrt 

Ach hier ist im Moment nicht klar, wie es zu dem Drama auf dem nur zehn bis 15 Meter breiten Flüsschen Hamme kommen konnte, dessen Tiefe nur 170 bis 180 Zentimetern beträgt.

Eine Reisegruppe war in zwei Torfkähnen unterwegs. Während der eine, die „Anna Lena“, schon angelegt hatte und die Passagiere bereits ausgestiegen waren, schlug das andere Boot mit dem Namen „Neu Helgoland“ mit 15 Landfrauen an Bord aus noch ungeklärter Ursache leck. Als Wasser eindrang, gerieten die Fahrgäste wahrscheinlich in Panik und alle gingen auf eine Seite des Bootes, woraufhin es kenterte“, sagt Günther Thom von der Wasserschutzpolizei. 

Nach Thoms Angaben ist der Kahn von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden. Er werde jetzt von einem Sachverständigen genau untersucht.

Der Torfkahn „Neu Helgoland“ besteht aus Holz und Stahl und ist sieben bis acht Meter lang und etwa zwei Meter breit. Warum Wasser eingedrungen ist, ob den Schiffsführer Schuld daran trifft, ob das Boot überladen war, müsse noch herausgefunden werden. 

Ein Gutachter soll jetzt klären, ob das Schiff möglicherweise defekt war. Gegen den 79 Jahre alten Skipper, der als sehr erfahren gilt, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Verden wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Zwar sei dies „nur“ ein Anfangsverdacht, aber naheliegend, „da ein Schiffsführer nun mal für die Sicherheit an Bord zu sorgen hat“, sagte Thom. Ein Alkoholtest habe ergeben, dass der Schiffsführer nichts getrunken hatte, sagte Thom.

Der Osterholzer Landrat Jörg Mielke (parteilos) hat unterdessen alle Torfkahnfahrten auf der Hamme bis auf Weiteres verboten. Zunächst müsse erst hinreichend geklärt werden, wie es zu dem verheerenden Unfall kommen konnte. „Wir wollen jedes Risiko ausschließen.“ Mielke sagte: „Einen derartigen Fall hat es in den vergangenen 25 Jahren nicht gegeben.“ Im Jahr würden auf der Hamme zwischen 800 und 1000 Fahrten angeboten.

Gegenwärtig wird auch überlegt, welche Konsequenzen der Unfall nach sich ziehen könnte: Möglicherweise müssten die Kähne durch Schwimmkästen an den Seiten sinksicher gemacht werden. Eine Rettungswestenpflicht sei ebenso denkbar wie eine regelmäßige medizinische Untersuchung der Schiffsführer ab einem bestimmten Alter, wie es sie etwa für Sporttaucher oder Hobbypiloten gibt. „Allerdings sagt das Alter nichts über die Leistungsfähigkeit“, gab Mielke zu bedenken. Der Skipper des Unglückskahns sei trotz seiner 79 Jahre noch sehr fit.

Derzeit müssen die Passagiere auf den Torfkähnen wie auch bei Sportbooten keine Rettungswesten oder Schwimmhilfen tragen. Jeder Kahn ist aber mit einem Rettungsring ausgerüstet. Für die Skipper gilt ein absolutes Alkoholverbot, für die Passagiere aber nicht.


 
 
Tragisches Ende einer Torfkahnfahrt 

 
Datum: Mittwoch, 13. August 2008, 15:00 Uhr
Ort: Worpswede, Landkreis Osterholz, Niedersachsen

Tragisches Ende einer Ausflugsfahrt auf der Hamme im niedersächsischen Worpswede. 
Gegen 14:50 Uhr kenterte ein mit einer 15-köpfigen Rentnergruppe aus Bad Segeberg Kreis Schleswig-Holstein besetzter „Torf-Kahn“. Dabei stürzten alle Rentner ins Wasser und wurden teilweise unter dem Schiff eingeklemmt.

Die Seniorengruppe war bei windigem Wetter auf dem Fluss unterwegs. Beim Anlegemanöver kenterte das Boot. Ihr Schiff wollte gerade anlegen, als sich das Unglück ereignete. Ein Lesumer Motorschiff entdeckte den gekenterten Kahn. Die Besatzung dieses Bootes stellte in der Hamme schwimmende Personen fest. Zwei Besatzungsmitglieder leisteten sofort Hilfe.

Sie sprangen in den Fluss und haben einige Ausflügler aus dem Wasser gezogen. Der 79-jährige Skipper blieb unverletzt und konnte die Rettungsaktionen sogar noch unterstützen. Auch er half noch mindestens einer Person aus dem Wasser. Angestellte einer nahe gelegenen Gastwirtschaft haben ebenfalls die Schreie der im Wasser liegenden Senioren gehört und sind sofort in die Hamme gesprungen, um Hilfe zu leisten. So wurde möglicherweise noch Schlimmeres verhindert.

Am Unfallort waren über 50 Feuerwehrleute, diverse Rettungswagen mit mehreren Notärzten, die DLRG Wasserrettung mit Tauchern und die Polizei im Einsatz.

Bei der Kenterung des Torfkahns ist eine 70-jährige Frau getötet worden. Vier weitere Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Eine 65-Jährige wurde lebensgefährlich Verletzt und mit einem Hubschrauber nach Bremen gebracht. Sie schwebt derzeit noch in Lebensgefahr. Drei anderen Verletzten kamen mit Rippenbrüchen ebenfalls ins Krankenhaus. 

Die genaue Ursache des Unfalls ist nach Polizeiangaben noch unklar. Wahrscheinlich drang schon während der Fahrt Wasser in das Boot ein, sodass dieses beim Anlegemanöver zum Kentern führte. Der Torfkahn ist indes sichergestellt, um eine anschließende Untersuchung zu ermöglichen.

Nach ersten Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei Brake schwappte Wasser in den Torfkahn und löste unter den überwiegend älteren Fahrgästen aus Bad Segeberg Panik aus. Diese hätten sich daraufhin auf eine Seite des Kahns begeben - zu Lasten der Stabilität. So sei das Gefährt gekippt. Zwar sei es nicht untergegangen, sagte der Sprecher, aber einige ins Wasser gefallene Passagiere seien vermutlich unter die Persenning geraten - eine Art Überdachung des Schiffs zum Schutz vor dem Wetter.

Ein Sachverständiger werde am Freitag den havarierten Torfkahn begutachten, um eventuelle Schäden oder Stabilitätsmängel an dem Schiff festzustellen, sagte der Sprecher. Mit ersten Ergebnissen sei am Montag zu rechnen.
Gegen den 79-jährigen Skipper wird Anzeige wegen fahrlässiger Tötung erstattet. Er gilt nach Polizeiangaben jedoch als erfahren und stammt aus der Region. Am Donnerstag werde das weitere Vorgehen in enger Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Verden abgestimmt. 

Gegen den Veranstalter der Torfkahnfahrten wird derzeit nach Polizeiangaben nicht ermittelt. Per Beschluss des Landrats des Landkreises Osterholz wurden alle Torfkahnfahrten bis auf weiteres eingestellt. Auch die für das Wochenende geplante HammeNacht, bei der eine große Anzahl von Torfkähnen über die Hamme fahren sollte, wurde abgesagt. 

Wie immer bei solch dramatischen Unglücksfällen folgen nun umfangreiche Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache. Deren Ausgang bleibt abzuwarten.


 
 
Vermisster Segler tot geborgen     siehe auch: Segler nach Unwetter spurlos verschwunden

 
 
13.08.08 Der seit einer Woche vermisste Heiligenhafener Segler Michael P. ist tot. Ein deutscher Segler fand die Leiche des 58-Jährigen im Öresund nahe des dänischen Hafens Humlebaek.

Wie die Wasserschutzpolizei bestätigte, wurde sein Leichnam am Wochenende an der Küste von Humlebäck/Dänemark gefunden und inzwischen von der Ehefrau identifiziert. 

Wie die dänischen und schwedischen Polizeibehörden rekonstruiert haben, muss der Mann, der in seinem Club, der Segler-Vereinigung Heiligenhafen (SVH) als erfahrener und besonnener Wassersportler gegolten hat, am Montag bei mäßigen Winden aus dem schwedischen Hafen Varberg ausgelaufen sein. Vor der schwedischen Südküste muss er dann in den schweren Sturm geraten sein, der in Orkanstärke über die Ostsee hinwegtobte. Die schwedischen Behörden berichten über mehrere weitere Seenotfälle im selben Zeitraum. 

Wie das Maritime Rescue Coordinations Center (MTCC) in Göteborg mitteilt, befanden sich in der Schiffsschraube des ansonsten weitgehend unversehrten Segelbootes Segelteile und Treibgut, was darauf hindeuten könnte, dass der Segler noch versucht hat, den Motor in Gang zu setzen.
 

05.08.08 Heiligenhafen/Schonen - Stürmische Winde über dem südlichen Schweden haben möglicherweise einen deutschen Segler das Leben gekostet. Wie die Seenotrettungszentrale Göteborg am Dienstag mitteilte, wurde der Mann seit dem für die Jahreszeit ungewöhnlichen Sturm in der Nacht zuvor vermisst. Das in Heiligenhafen (Kreis Ostholstein) beheimatete Segelboot des Deutschen wurde unbemannt an einem Strand bei Höganäs im Bezirk Skåne (Schonen) gefunden, wo es mit gebrochenem Mast gestrandet war. 

Laut der schwedischen Tageszeitung "Expressen" brannten auf dem gefundenen neun Meter langen, mit einer deutschen Fahne beflaggten Segelboot noch die Lampen. Im Motor hatte sich ein zerfetztes Segel des gebrochenen Mastes verfangen. "Expressen" berichtet, dass eine der vier Schwimmwesten gefehlt haben soll. 
Die Behörden leiteten sofort eine Suche nach dem vermissten Segler auf See mit Schiffen, Hubschraubern sowie Flugzeugen und auch an Land mit Spürhunden ein. 

Weiterhin fehlt auch jede Spur von einem aus Soest stammenden Segler, dessen Boot am Sonntag etwa 25 Kilometer vor Rügen führerlos treibend entdeckt worden war. Ersten Ermittlungen zufolge hat der Mann mit seiner zwölf Meter langen Yacht bereits am vergangenen Mittwoch den Hafen Burg auf Fehmarn in Richtung Osten verlassen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Mehrere Suchaktionen in der Ostsee, bei denen auch Hubschrauber eingesetzt wurden, verliefen bisher erfolglos. 

Quelle: dpa


 
Führerlose Zwölf-Meter-Jacht vor Rügen entdeckt

 
Ein verlassens Segelschiff auf der Ostsee gibt Rätsel auf. Am Sonntagnachmittag ist ein Seenotrettungskreuzer auf die führerlose Jacht gestoßen. Ein 69-Jähriger hatte damit bereits am 30. Juli den Hafen Burg auf Fehmarn verlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

SASSNITZ/BURG/SOEST -  In der Ostsee nordöstlich von Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) wird ein Segler vermisst. Seine herrenlos treibende Segelyacht wurde am späten Nachmittag 13 Seemeilen nordöstlich der Insel Rügen vom Wracksuchschiff "Deneb" des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie aufgefunden. Wegen der Wetterlage konnten Besatzungsmitglieder des Vermessungsschiffes nicht an Bord der Yacht gehen. Deshalb wurden der Seenotrettungskreuzer "Wilhelm Kaisen" und das Bundespolizeiboot "Eschwege" gerufen und die in Burg auf Fehmarn beheimatete Yacht von dem Seenotkreuzer nach Sassnitz, Kreis Rügen, eingeschleppt. Nach dem Einschleppen wurde davon ausgegangen, dass die zwölf Meter lange Yacht mit nur einer Person besetzt war, teilte die Wasserschutzpolizei Sassnitz am Montag mit. Zwei Seenotrettungsschiffe suchten auch am Montag in dem Seegebiet nach dem Segler, der aus Soest (Nordrhein-Westfalen) stammen soll. 

Ersten Ermittlungen zufolge soll der 69-Jährige mit seiner zwölf Meter langen Jacht bereits am 30. Juli den Hafen Burg auf Fehmarn (Schleswig-Holstein) in Richtung Osten verlassen haben. Die Ehefrau habe ihren Mann samt Boot bereits mehrere Tage - unter anderem in Ostseehäfen - suchen lassen, inzwischen gelte er als vermisst. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Quelle: dpa

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Segler nach Unwetter spurlos verschwunden

 
05.08.08 Heiligenhafen/Schonen - Stürmische Winde über dem südlichen Schweden haben möglicherweise einen deutschen Segler das Leben gekostet. Wie die Seenotrettungszentrale Göteborg am Dienstag mitteilte, wurde der Mann seit dem für die Jahreszeit ungewöhnlichen Sturm in der Nacht zuvor vermisst. Das in Heiligenhafen (Kreis Ostholstein) beheimatete Segelboot des Deutschen wurde unbemannt an einem Strand bei Höganäs im Bezirk Skåne (Schonen) gefunden, wo es mit gebrochenem Mast gestrandet war. Die Behörden leiteten sofort eine Suche nach dem vermissten Segler auf See mit Schiffen, Hubschraubern sowie Flugzeugen und auch an Land mit Spürhunden ein.

Weiterhin fehlt auch jede Spur von einem aus Soest stammenden Segler, dessen Boot am Sonntag etwa 25 Kilometer vor Rügen führerlos treibend entdeckt worden war. Ersten Ermittlungen zufolge hat der Mann mit seiner zwölf Meter langen Yacht bereits am vergangenen Mittwoch den Hafen Burg auf Fehmarn in Richtung Osten verlassen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Mehrere Suchaktionen in der Ostsee, bei denen auch Hubschrauber eingesetzt wurden, verliefen bisher erfolglos. 

Quelle: dpa

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Stralsunder Wasserschützer haben alle Hände voll zu tun: 

 
Region Stralsund | 04.08.2008

Stralsund. Am heutigen Tag mussten die Beamten der WSPI Stralsund bei zahlreichen Hilfeleistungen und Seenotfällen schnell vor Ort sein. 

So havarierte in den Morgenstunden, gg. 07.00 h zwischen der Insel Dänholm und der Halbinsel Drigge ein Fischkutter mit defekter Antriebswelle und trieb manövrierunfähig im Flachwasserbereich des Strelasundes. Der Fischer  konnte nach Hilfeleistung durch die Beamten sein Fahrzeug am Liegeplatz ohne weiteren Schaden sicher festmachen. 

Ein polnisches Traditionsschiff kam gg. 13.30 h ohne weiteren Schaden zu erlangen im Hiddenseefahrwasser vor der Insel Bock am Grund fest und konnte durch die Männer der Seenotrettung befreit werden.

Dramatischer verlief fast zur gleichen Zeit die Rettungsaktion von 3 Segelsurfschülern in der Ostansteuerung Stralsund. Durch starke Winde aus ungünstiger Richtung begünstigt, trieben die Surfschüler bereits Höhe E-Masten völlig erschöpft im Fahrwasserbereich weit entfernt vom Ufer. Die wachsame Stralsunder Streifenbootbesatzung konnte alle 3 Surfer aus der gefährlichen Notlage retten. Zu den Umständen dieser Seenot wird noch ermittelt.

Zudem fiel den Beamten am frühen Nachmittag ein Charterbootführer auf, welcher permanent die Fahrwasserbezeichnung missachtete und daher sein Fahrzeug außerhalb der Betonnung manövrierte. Der Mann aus dem Binnenbereich konnte keine gültige Papierlage zur Charteryacht vorlegen, diese war nicht existent. Glücklicherweise hatte die Yacht nur einen Tiefgang von 1 Meter. Der Charterbootführer erhielt ein vorläufiges Weiterfahrverbot. Die zuständigen Behörden wurden informiert. 

Quelle: MV Ticker
 


 
 
Kind bei Bootstour ertrunken: Großvater wird vermisst

 
28. Juli 2008 Neubrandenburg - Ein dreijähriges Mädchen aus dem Kreis Segeberg ist am Sonnabend in einem See in Mecklenburg-Vorpommern ertrunken. Das Kind fiel nach Polizeiangaben aus noch ungeklärter Ursache aus einem Boot, in dem es mit seinem Opa, seiner siebenjährigen Schwester und einer Zehnjährigen unterwegs war. Der Großvater sprang seiner Enkelin hinterher, um sie zu retten, tauchte aber nicht mehr auf. Der 55-Jährige wurde auch am Sonntagnachmittag noch vermisst. Die Polizei startete eine Suchaktion mit einem Hubschrauber, Tauchern und Booten. Die Aktion blieb zunächst jedoch erfolglos.
Die Dreijährige hatte bereits kurz nach dem Unfall auf dem Tollensesee nahe Neubrandenburg von dem Vater der Zehnjährigen geborgen werden können. Er war zur Zeit des Unglücks mit einem anderen Boot auf dem See unterwegs. Wiederbelebungsversuche bei dem Mädchen blieben jedoch erfolglos. Keines der Kinder im Boot soll Rettungswesten getragen haben.

Bereits am Freitagabend ist eine 14-Jährige beim Baden am Strand von Schaprode auf Rügen ertrunken. Beim Segeln auf dem Malchiner See ist ein 66-Jähriger verschwunden. Das leere Boot und eine Rettungsweste wurden bei einer Suchaktion gefunden, vom dem Mann fehlt jede Spur. 

Quelle: dpa 


 
Familienausflug auf der Segelyacht endete an Bord des Seenotrettungsboots NEUHARLINGERSIEL

 
   28.07.2008 | 14:08 
Vater, Mutter und zwei Kinder sind am Montag, 28.Juli 2008, gegen 11.30 Uhr im Fahrwasser vor Neuharlingersiel von der Besatzung des Seenotrettungsboots NEUHARLINGERSIEL der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) aus Seenot gerettet worden. Ihre acht Meter lange Segelyacht „Ewigkeit“ war nach Kollision mit einer Fahrwassertonne zwei Seemeilen vor dem Hafen leck geschlagen und gesunken. Über die Ursache gibt es zurzeit keine Erkenntnisse. Eine im Revier segelnde Yacht hatte spontan Hilfe angeboten und die beiden Kinder sicher übernommen. Beim Eintreffen der Seenotretter stand das Elternpaar schon bis zu den Knien im Wasser; beide konnten abgeborgen werden. Zusammen mit den Kindern – sie wurden von der Besatzung der zweiten Yacht übergeben - ging es dann zurück zur Station Neuharlingersiel.

Am späten Nachmittag bei Niedrigwasser (Ebbe) untersuchten die Seenotretter, ob die Yacht geborgen werden kann. Zur Unfallzeit herrschten leichte nördliche Winde mit Stärken um 3 Beaufort (bis 10 km/h Windgeschwindigkeit)

Quelle: DGzRS


 
Yacht vor Norderney gesunken - Seenotretter im Einsatz für zwei holländische Segler 

 
  22.07.2008 | 15:00 
Einen holländischen Segler und seine Begleiterin hat die Besatzung des Seenotkreu-zers BERNHARD GRUBEN der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiff-brüchiger) am Dienstagvormittag, 22.07.2008, zwei Seemeilen (ca. 3,5 Kilometer) vor der Insel Norderney im „Dovetief“ aus Seenot gerettet. 

Sie wurden von dem Tochterboot JOHANN FIDI aus dem 17 Grad kalten Wasser mit deutlichen Unterkühlungserscheinungen aufgenommen und umgehend in das Insel-krankenhaus zur ärztlichen Beobachtung eingeliefert. 

Die beiden Personen waren kurz zuvor von Norderney mit der sieben Meter langen Segelyacht „Sjaantje“ ausgelaufen zu einem Segeltörn in die Nordsee. Vor dem Inselabschnitt „Nordstrand“ gerieten sie aus bislang ungeklärter Ursache in Seenot. Die Yacht sank. Die Besatzung einer zweiten im Revier laufenden Segelyacht beobachtete die Havarie und alarmierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS, die umgehend den Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN auf den Weg zum Unfallort schickte. Zur Unfallzeit herrschten bei zwei Meter Seegang nordwestliche Winde um vier Beau-fort (ca. 27 km/h Windgeschwindigkeit). Schon am späten Montagnachmittag war Vormann Christian Brensing von der BERNHARD GRUBEN mit seiner Besatzung zur Rettung von vier Schwimmern aus-gerückt, die am Ende des Badestrands in heftigen, bis zu zwei Meter hohen Brandungs-wellen in Seenot geraten waren. Sie konnten sich lediglich an einer Leine, die an einem Pfahl im Wasser befestigt war, festhalten. Das zum Einsatz kommende Tochterboot der Seenotretter setzte mehrfach durch, konnte aber wegen zu geringer Wassertiefe nicht an die Schwimmer heranmanövrieren. Kurzerhand sprang Christian Brensing im Überle-bensanzug über Bord und schwamm auf die hilflosen Badegäste zu. Gemeinsam mit Helfern der Inselfeuerwehr und der DLRG gelang es, alle Personen in Sicherheit zu bringen. 

Quelle: DGzRS


 
 
Segelyacht vor Norderney orientierungslos 

 
  10.07.08 Bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch war die Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN von der Station Norderney im Einsatz, um die orientierungslose Besatzung einer deutschen Segelyacht in Sicherheit zu bringen. Um 04.00 Uhr heute früh hieß es dann „ Maschine aus!“, nachdem der Schutzhafen Norderney erreicht war.
Eine Viertelstunde nach Mitternacht lief eine regelrechte Serie von Notrufen bei der Seenotleitung Bremen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) auf, die vom Bootsführer der 9-m-Yacht ausgelöst wurden. Mit Frau und Kind an Bord wollte er von Helgoland nach Norderney segeln. 10 Seemeilen (ca. 18 Kilometer) vor der Insel steuerte er nach Ausfall der Navigationsanlage orientierungslos in der Nordsee. Der Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN sichtete die Yacht gegen 00.20Uhr und begleitete sie bei Sturm mit Stärken um 9 Beaufort, Gewitterböen und heftigen Regenschauern nach Norderney.

Motoryacht vor der Kadetrinne manövrierunfähig

In der Ostsee war bis zum frühen Dienstagabend am Nordostausgang der gefährlichen Fahrwasserenge „Kadetrinne“ der Seenotkreuzer THEO FISCHER im Einsatz für eine 12 Meter lange dänische Motoryacht, die wegen Motorschadens manövrierunfähig ca. 14 Seemeilen vor Dänemark im deutschen Seegebiet bei frischen bis starken südwestlichen Winden und 2,5 m hohen Wellen trieb. Nach der Alarmierung über die dänische Seenotleitung in Aarhus war zunächst die Position unklar.  Handelsschiffe, ein Hubschrauber und ein Schiff der Bundespolizei sichteten schließlich die Yacht. Die Seenotretter mussten von der weiter östlich gelegen Station Behelfs-Station Barhöft ausrücken. 
Normalerweise wäre der Zeitaufwand zur Anfahrt von der zwischenzeitlich wegen Versandung nicht mehr nutzbaren Station Darßer Ort um 1,5  Stunden geringer gewesen. Der Seenotkreuzer schleppte die Yacht schließlich in den dänischen Hafen Klintholm. 
Bei weiteren Einsätzen in Nord- und Ostsee mussten weitere zwölf Freizeitskipper die Hilfe der Seenotretter in Anspruch nehmen. Ursachen waren Grundberührungen nach Navigationsfehlern und Maschinenausfall.

Quelle: DGzRS


 
Yacht sank vor Neuharlingersiel - Hansekogge wurde geborgen 

 
  Yacht sank vor Neuharlingersiel - Hansekogge wurde geborgen 
(29.7.08) Nach der Kollision mit einer Fahrwassertonne in der Nordsee ist eine Familie mit zwei Kindern am 27.7. von ihrer sinkenden Yacht gerettet worden. Zwei Seemeilen vor Neuharlingersiel schlug die acht Meter lange "Ewigkeit" aus Eckwarden, Butjadingerland, leck. Beim Eintreffen der Retter standen die Eltern schon bis zu den Knien im Wasser . Die Kinder waren bereits zuvor von einer anderen Yacht aufgenommen worden. Die Familie wurde mit dem Seenotrettungsboot "Neuharlingersiel" gerettet und in den Hafen des gleichnamigen Ortes gebracht. 
Die Yacht konnte noch nicht geborgen werden. Am späten Nachmittag sollte bei Niedrigwasser untersucht werden, ob eine Bergung möglich ist. Zur Unfallzeit herrschten leichte nördliche Winde mit Stärken um drei Bf. Die DGzRS war durch eine Meldung aus der Rettungsleitstelle Wittmund auf das Unglück aufmerksam geworden.

Vor Büsum musste ein DGzRS-Seenotrettungskreuzer der Hansekoggen-Replik "Ubena von Bremen" Hilfe leisten: Das Schiff trieb rund 15 Seemeilen vor dem Hafen manövrierunfähig in der Nordsee, nachdem sich eine Leine im Propeller verfangen hatte und der Antrieb ausgefallen war. Es war unterwegs nach Heiligenhafen. Seit 6.00 Uhr war der Seenotkreuzer "Hans Hackmack" der Station Büsum dabei im Einsatz. Erst hatte zehn Seemeilen westlich der Küste vor Dithmarschen ein Fischkutter wegen Maschinenschadens in den Büsumer Hafen geschleppt werden müssen. Anschließend lief der Seenotkreuzer aus, um der "Ubena von Bremen" Hilfe zu bringen.
Insgesamt mussten die Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote der DGzRS am Wochenende an Nord- und Ostsee 80 Menschen retten. Navigationsfehler und Motorschäden waren die häufigsten Ursachen. 
Quelle: Tim Schwabedissen 
 


 
 
 
Russisches Schlauchboot durchfährt den Nord-Ostsee-Kanal in Rekordzeit

 
Brunsbüttel (ots) - Ein 8,5 Meter langes Schlauchboot, motorisiert mit einem 225 PS starken Außenbordmotor, hat am Donnerstag Vormittag den NOK in Rekordzeit durchfahren. Die Verkehrslenkung meldete den Flitzer mit dem Heimathafen St. Petersburg der Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel. An der Brunsbütteler Kanalschleuse wurde das Boot durch die WSP Beamten aufgestoppt. Die errechnete Durchschnittsgeschwindigkeit  betrug 46 Km/h. Erlaubt sind jedoch lediglich 15 Km/h.  Für die 98 Km lange Strecke von Kiel nach Brunsbüttel benötigte die dreiköpfige Crew nur 1 Stunde und 50 Minuten, anstatt der üblichen 6 bis 7 Stunden. Bevor die Besatzung die Weiterreise nach Gibraltar antreten durfte zogen die WSP Beamten eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro ein und fertigten eine Anzeige gegen den Bootsführer.

ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 – Wasserschutzpolizei


 
 
Schiff strandete wegen Unerfahrenheit des Brückenoffiziers 

 
(24.7.08) Die Strandung des Fahrgastschiffes "Empress of the North" am 14.5.2007 war nach einem Report des National Transportation Safety Board durch das Versagen des Wachoffiziers und des Ausgucks verschuldet worden, als das Schiff durch eine Kurve bei Rocky Island navigieren sollte. Der Kapitän hatte den unerfahrenen 3. Offizier während der Nacht auf Brückenwache geschickt. Er war aber weder mit der Route, den Schiffseigenschaften sowie der Brückenausstattung hinreichend vertraut. Die 300 Fuß lange "Empress of the North" der Majestic America Line lief daraufhin auf einen in den Seekarten verzeichneten Felsen am Zusammenfluss Lynn Canal und Icy Strait in Südost- Alaska, rund 20 Meieln südwestlich von Juneau. Es hätte eine Westkurve fahren müssen, um aus dem Kanal in die Icy Strait zu gelangen, um von dort aus den nächsten Stopp Glacier Bay zu erreichen. An Bord waren 206 Passagiere und 75 Mann Besatzung. Das Schiff rammte den mit einem grünen Navigationslicht ausgestatteten Felsen. Danach wurde es evakuiert, es hatte Schäden an Steuerbordrumpf und am Antrieb erlitten. Dem Kapitän wurde nun angelastet, den unerfahrenen Junior auf Wache geschickt zu haben, der nicht die notwendigen Kenntnisse zur der Revierfahrt hatte, und damit Schiff und Menschen in Gefahr gebracht zu haben. 
Quelle: Tim Schwabedissen 

 
Geklaute Braut landete im Wasser

 
(20.7.08) Eine Hochzeitsgesellschaft ist am 19.7. auf dem Wolfgangsee in Seenot geraten. Zwei Boote waren beim Brautstehlen in St. Wolfgang gekentert. Als die Wasserrettung eintraf, hieß es: 'Holt zuerst die Braut raus, den Brautstrauß hat sie auch noch in der Hand.' Und dann ist wirklich die Braut mit dem schönen, langen Dirndl im Wasser gewesen, und es ist natürlich nicht einfach, damit im Wasser zu schwimmen", sagte der Einsatzleiter "Und die ganzen Burschen, die dabei waren, hatten Lederhosen an, und das ist auch sehr schwierig, da die Hosen im Wasser enorm schwer werden." Die Einsatzkräfte sind dann sofort ins Wasser gesprungen und haben der Braut und natürlich auch die anderen Schwimmer aus dem Wasser geholfen. Dann wurde die Braut wieder zur Hochzeitsgesellschaft gebracht. 
Quelle: Tim Schwabedissen 

 
 
Bugwelle verletzte Kinder am Elbstrand 

 
(20.7.08) Tragisches Ende einer geplanten Segelregatta in Wedel: Die Bugwelle des 184 Meter langen Containerfrachters "Cristina A." hat die Boote einer Gruppe von 13 Kindern zusammenstoßen lassen. Die Jollen des Segelvereins Schulau-Wedel wirbelten in den Wellen umher und quetschten die Kinder ein. Drei Jungen wurden dabei verletzt und kamen ins Krankenhaus. Die Wasserschutzpolizei stoppte den elbabwärts laufenden Frachter auf Höhe Neuwerk und ermittelt nun gegen den Kapitän des unter türkischer Flagge fahrenden Schiffes wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs. Er musste zudem eine Sicherheitsleistung bezahlen. Zwar gibt es vor Wedel keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Dennoch sind die Kapitäne verpflichtet, nur so schnell zu fahren, dass niemand gefährdet wird. Der Segelobmann des betroffenen Vereins kündigte an, Strafanzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung zu stellen. Bei einem ähnlichen Unfall vor Wittenbergen im Juni 2007 waren fünf Menschen von einer Bugwelle mitgerissen und verletzt worden. 

 
 
Yacht von Debbie Reynolds gesunken 

 
(20.7.08) Die Yacht "Jean Marie" der Schauspielerin Debbie Reynolds sank auf dem Weg zum Debbie Reynolds-Museum in Pigeon Forge vor der Küste von Jacksonville, Florida. Reynolds hatte 350000 Dollar für das Boot bezahlt, mit an Bord waren Antiquitäten im Wert von 100000 Dollar. Am 16.7. wurde das Wrack mithilfe eines Kranes gehoben. 
Quelle: Tim Schwabedissen 

 
 
Rennen endete auf Meeresgrund 

 
(14.7.08) Am letzten Tag der Ausscheidungen des S.M. Reina-Rolex Cup sank die Yacht "TP52 CAM" vor Valencia. Damit endete ihre Teilnahme an der dreitägigen Regatta, an der 130 Boote teilnahmen. Das Boot ging binnen 10 Minuten trotz aller Versuche, sie zu halten, über den Bug auf Tiefe bei einer Wellenhöhe von zwei Metern. 
Quelle: Tim Schwabedissen 

 
"Cap San Diego" wieder einsatzklar 

 
(4.7.08) Am 1.7. gegen 10 Uhr verließ der Museumsfrachter "Cap San Diego" die Seebäderkaje in Cuxhaven mit Kurs Hamburg. Hier hatte er am Vorabend gegen 22 Uhr zur Ausführung provisorischer Reparaturen festgemacht, die bei einem Zwischenfall in der Brunsbütteler Schleuse entstanden waren. Das Schiff war von dem Besuch der Kieler Woche kommend am 30.6. beim Einlaufen in die Brunsbütteler Schleuse quergeschlagen, weil der in Ostermoor hinzugestoßene Heckschlepper "Bugsier 11" möglicherweise nicht rechtzeitig reagiert hatte Es stieß mit dem achteren Dalbenschloss an die Mittelmauer, riss sich dabei das obere Auge ab und stauchte das untere in einem Winkel von rund 90 Grad hoch. Vor dem Festmachen an den Hamburger Landungsbrücken mussten diese Fixierungseinrichtungen wieder einsatzfähig sein. 

Hamburger Museumsschiffe mit leichten Problemen 
(2.7.08) Auf dem Rückweg von dem Besuch der Kieler Woche nach Hamburg rammte am Abend des 30.6. der Museumsfrachter "Cap San Diego" (IMO 5060794, Eigner: Stiftung Hamburger Admiralität, 9998 BRZ, 10700 tdw, erbaut Deutscher Werke Hamburg 1961) beim Auslaufen aus dem Nord-Ostsee-Kanal in die Elbe das Leitwerk der Brunsbütteler Schleuse. Da er sich aus eigener Kraft nicht befreien konnte, musste ein weiterer Schlepper zu Hilfe gerufen werden, der den Veteranen wieder auf Kurs brachte. Bereits am 28.6. hatte im Laufe der Windjammerparade der Kieler Woche der Hamburger Museumseisbrecher "Stettin" (IMO-Nr. 8882293) in der Schwentinemündung eine Katamaranyacht touchiert. 
 


 
WSP-SH: Kollision zwischen Fördeschiff und Segelyacht

 
Kiel (ots) - Am 21.06.2008 sollte um 12.15 Uhr die Regatta "Rendezvous der klassische Yachten" in der Kieler Innenförde gestartet werden.
    Während der Startvorbereitungen legte ein Fördeschiff vom Anleger Belevue ab. Kurz darauf, gegen 11.55 Uhr, kam es zu einer Kollision zwischen dem Fördeschiff und einer 10m langen Holzsegelyacht.
    Die Segelyacht sank innerhalb von 4 Minuten auf eine Tiefe von ca. 10 m. An Bord befanden sich drei männliche Besatzungsmitglieder, die mit Rettungswesten ausgerüstet ins  Wasser gingen. Sie wurden von Sicherungsfahrzeugen geborgen und an Land gebracht. Ein Besatzungsmitglied zog sich leichte Schürfwunden zu. Der Sachschaden wird geschätzt auf ca. 40.000,-EUR.
    An dem Fördeschiff entstand kein nennenswerter Schaden.
    Die Segelyacht wird in den nächsten Tagen geborgen.
    Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zum Unfallhergang dauern noch an.

Quelle: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 - Wasserschutzpolizei


 
 
Erneute Kollision eines ehemaligen Feuerschiffes

 
Das Hamburger Museums-Feuerschiff "Elbe 3" lief beim Anlegemanöver zum Feuerschifftreffen in Hamburg auf einen Unterwassergegenstand und riss sich ein Loch in den Bug. Durch Umtrimmen konnte das Leck noch in der Nacht zum 20.6. abgedichtet werden. Pumpen hielten das Schiff derweil über Wasser. In der kommenden Woche soll der Schaden in einer Werft fachgerecht behoben werden. 

Bereits am 12.5.08 wurde die Barkasse "Hamburger Deern" von dem Feuerschiff "Buergermeister Oswald - Elbe 1", (IMO Nr: 1000170), 641 BRZ, gerammt. Das 57,3 Meter lange Feuerschiff hatte plötzlich nach Backbord gedreht, dadurch kam es erst zur Kollision mit einem Polizeiboot und dann mit der Barkasse. Der Unfall ging glimpflich aus. 

Die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen gegen den Kapitän des Museumsfeuerschiffes auf. Laut Polizei legte der 69-Jährige während des dichten Schiffsverkehrs rückwärts ab und stoppte, um nicht mit der „Bayreuth“, einem Boot der Bundespolizei, zusammenzustoßen. Das Manöver glückte allerdings nicht. Die Strömung drückte die „Elbe 1“ gegen die „Bayreuth“, wobei beide Schiffe leicht beschädigt wurden. Anschließend steuerte der Kapitän knapp an einer Barkasse vorbei, die keine Fahrgäste an Bord hatte. Dabei touchierte er erneut die „Bayreuth“. 

Offenbar hatte Behrensen weiter mit dem ablaufenden Wasser zu kämpfen. Bei einem weiteren Versuch, vom Anleger wegzukommen, kollidierte er mit der Barkasse „Anita Ehlers“. Auch sie war lediglich mit dem Schiffsführer besetzt. Laut Augenzeugen wurden dabei die Aufbauten beschädigt. Anschließend stoppten Beamte der Wasserschutzpolizei den 69-Jährigen, um die Unfälle aufzunehmen. 

Nach Erkenntnissen der Polizei war der Schiffsführer bei den Kollisionen nüchtern. Er soll die Strömungsverhältnisse der Elbe unterschätzt haben. Zudem sei das Schiffsaufkommen rund um den Liegeplatz in der Nähe des Museumsschiffes „Cap San Diego“ sehr hoch gewesen. 

Die „Elbe 1“ konnte anschließend wieder Fahrt aufnehmen und liegt seit Montagabend wieder am Stammliegeplatz in Cuxhaven. Die Unfall-Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an. 


Charly Behrensen hatte das Kommando auf der „Elbe 1“.

Quelle: Cuxhavener Nachrichten


 
 
War die "WAPPEN VON BREMEN" ein schlechtes Vorbild? 
                     Siehe auch Die "Wappen" nimmt wieder Fahrt auf
                     und "WAPPEN VON BREMEN" rammte Fahrwassertonne

 
(09.06.08) Mit Segelyacht Fahrwassertonne gerammt und gesunken - Bremer Ehepaar aus Seenot gerettet 

Ein 82-jähriger Segler aus Bremen-Lesum und seine Frau sind am Sonntagvormittag (08 Juni 2008) ca. 30 Kilometer vor Bremerhaven in der Nordsee von der Besatzung des Seenotkreuzers HANNES GLOGNER der DGzRS aus Seenot gerettet worden.

Ihre 9,50 m lange, hölzerne Segelyacht "Kwartje" war gesunken, nachdem sie eine Fahrwassertonne gerammt hatte. Durch ein Leck im Rumpf kam es zu einem heftigen Wassereinbruch. 

Der Segler wurde mit dem Tochterboot FLINTHÖRN von Bord seines sinkenden Schiffes aus dem 20 Grad kalten Wasser der Nordsee geborgen. Seine Frau war nach dem Unfall in die mitgeführte Rettungsinsel gestiegen und wurde von dort aus von den Seenotrettern übernommen. 

Der Seenotkreuzer HANNES GLOGNER befand sich auf einer Überführungsfahrt nach Borkum, als über den UKW-Seenotkanal 16 eine im Revier laufende Motoryacht um 09.00 Uhr den Notfall meldete. 10 Minuten später war er vor Ort. 

Von Bremerhaven aus lief ebenfalls der Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER zum Unfallort im Fedderwarder Fahrwasser am südlichen Ende des Robbennordsteerts. Die beiden Geretteten wurden in stabilem Gesundheitszustand zunächst an Bord der HANNES GLOGNER versorgt und anschließend zur Rückreise nach Bremerhaven an den Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER übergeben.


   Seenotkreuzer HANNES GLOGNER

Quelle: DGzRS 


 
 
Segelschiff bei Kieler Woche nach Kollision untergegangen

 
Kiel (ots) - Wieder Segler bei Kieler Woche gerammt

Erneute Kollision bei der Kieler Woche: Zwei Tage nach der ersten Unfall kollidierten am 23.6. um 11.10 Uhr das 1955 erbaute, ehemalige Fischereifahrzeug und heutige Dreimastbarkentine "Antigua" der Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG Hamburg, mit dem 1922 erbauten Dreimastschoner "Ingo von Göteborg" beim Auslaufen zu einer Regattabegleitfahrt. 

Der 38 Meter lange und 7,1 Meter breite Schoner rammte den 48 Meter langen und 7,3 Meter breiten Dreimaster, wobei Wanten brachen und die Spitze des eisernen Vormastes brach. Sie schlug aber nicht auf Deck, sodass die 90 Passagiere ebenso wie die 70 Fahrgäste der "Ingo von Göteborg" unversehrt blieben. 

Während die "Ingo von Göteborg", deren Skipper die Distanz falsch eingeschätzt hatte, nach Abschluss der Untersuchungen die Fahrt auf die Kieler Förde fortsetzen konnte, musste die "Antigua" am Tiessen-Kai in Kiel-Holtenau festmachen, wo mithilfe eines Mobilkranes binnen zwei Tagen der Schaden behoben werden soll. 

Am 21.06.2008 sollte um 12.15 Uhr die Regatta "Rendezvous der klassische Yachten" in der Kieler Innenförde gestartet werden.

Während der Startvorbereitungen legte ein Fördeschiff vom Anleger Belevue ab. Kurz darauf, gegen 11.55 Uhr, kam es zu einer Kollision zwischen dem Fördeschiff und einer 10m langen Holzsegelyacht.

Die Segelyacht sank innerhalb von 4 Minuten auf eine Tiefe von ca. 10 m. An Bord befanden sich drei männliche Besatzungsmitglieder, die mit Rettungswesten ausgerüstet ins  Wasser gingen. Sie wurden von Sicherungsfahrzeugen geborgen und an Land gebracht. Ein Besatzungsmitglied zog sich leichte Schürfwunden zu. Der Sachschaden wird geschätzt auf ca. 40.000,-EUR.

    An dem Fördeschiff entstand kein nennenswerter Schaden.
    Die Segelyacht wird in den nächsten Tagen geborgen.
    Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zum Unfallhergang dauern noch an.
 

Quelle: Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein 


 
 
Schiffbrüchige landen in Bremerhaven -- POL-HB: Nr.: 0413 --

 
Bremen (ots) - - Ort: Bremerhaven/Bremen Zeit: 16.06.2008

Heute erreichten drei französische Schiffbrüchige nach ihrer Rettung an Bord des amerikanischen RoRo-Schiffes MS "COURAGE" den sicheren Hafen von Bremerhaven. 

Der französische Skipper hatte zuvor mit einer dreiköpfigen Crew an einer gemeinsamen Überfahrt mit 40 Yachten von La Rochelle (Frankreich) nach Quebec (Kanada) teilgenommen. Die Überfahrt wurde organisiert von der Satt und Region La Rochelle (Charonte Maritime). Ihre Segelyacht "MOTUS" (Heimathafen: La Rochelle, Länge: 11 m) war nach ca. einem Monat Überfahrt, ungefähr acht Tage vor erreichen des Zielhafens, am 9. Juni 2008 im Atlantischen Ozean bei den Azoren in schweres Wetter gekommen. Die Segelyacht musste aufgrund schwerer Beschädigungen aufgegeben werden - die Selbststeueranlage und die Antriebsanlage waren beschädigt worden. 

Ein verletztes Crewmitglied war bereits abgeborgen und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus nach Halifax (Kanada) gebracht worden. Beamte der Wasserschutzpolizei Bremen - Inspektion Bremerhaven - und Vertreter des französischen Honorarkonsulats Bremen empfingen die Schiffbrüchigen in Bremerhaven und kümmerten sich um sie. 

Bis zu ihrer Heimreise werden sie in einem Hotel in Bremen untergebracht.

Quelle: Pol Bremen


 
 
Über Bord gestürzt und nach der Rettung gestorben - 
Großangelegte Suchaktion in der Neustädter Bucht 

 
04.06.2008 

ist es in der Neustädter Bucht (Schleswig Holstein / Ostsee) am Mittwoch (4. Juni 2008) den Seenotrettern der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) gelungen, einen 60-jährigen Segler zu bergen. Der Mann war von seinem Boot nach einem Wendemanöver in die 18 Grad kalte Ostsee gestürzt. Er verstarb kurz nach der Rettung.

Der Alarm lief gegen 12.30 Uhr bei der SEENOTLEITUNG BREMEN auf. Der Mitsegler des Vermissten war an die Seebrücke von Haffkrug gesegelt, hatte Passanten informiert und um Unterstützung gebeten. Zwei Seenotkreuzer, ein Seenotrettungsboot, ein Patrouillenboot der Wasserschutzpolizei, vier Schlauchboote der DLRG und zwei Hubschrauber von Marine und Rettungsleitstelle nahmen im Einsatzgebiet ca. fünf Seemeilen südöstlich Pelzerhaken umgehend die Suche auf. 

Um 13.45 Uhr sichtete die Besatzung des Seenotkreuzers BREMEN den Schiffbrüchigen, barg ihn mit dem Tochterboot und begann umgehend mit der Reanimierung im Bordhospital. Der Notarzt konnte beim Eintreffen in Neustadt nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Quelle: DGzRS


 
 
Schiffe bei Nebel auf der Weser kollidiert

 
01.06.2008 | 15:05 Uhr

Im dichten Nebel sind in der Nacht zum Sonntag zwei Schiffe auf der Weser im Gegenverkehr miteinander kollidiert. Personen wurden nicht verletzt, an den Havaristen entstand erheblicher Sachschaden, wie die Bremer Polizei mitteilte.
 

Bremen (ddp-nrd). Im dichten Nebel sind in der Nacht zum Sonntag zwei Schiffe auf der Weser im Gegenverkehr miteinander kollidiert. Personen wurden nicht verletzt, an den Havaristen entstand erheblicher Sachschaden, wie die Bremer Polizei mitteilte.
Das weseraufwärts fahrende deutsche Schiff «Marfeeder» streifte in Höhe des Robbennordsteerts die unter der Flagge Singapurs fahrende MS «APL Turquoise». Die komplette Backbordseite der «Marfeeder» wurde beschädigt, ein Arbeitsboot des Schiffes wurde dabei losgerissen. An der «APL Turquoise» entstanden Schäden am Rumpf.
Beide Schiffe konnten nach Polizeiangaben ihre Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen. Es trat weder Öl aus, noch wurde Wassereinbruch gemeldet. Das losgerissene Arbeitsboot wurde aus dem Fahrwasser geborgen. Durch die Seeberufsgenossenschaft wurde gegen beide Schiffe ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Alle bisher zum Unfall vernommenen Besatzungsmitglieder verweigern die Aussage.
ddp/dka/mwa 
 


 
 
Spektakuläre Rettungsaktion der Marine vor Rügen

 
29. Mai 2008

Glücksburg (ots) - Einer perfekten Rettungsaktion der Deutschen Marine und der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), verdankt ein 60-Jähriger Segler aus Lübeck wahrscheinlich sein Leben.
Der Segler Uwe B. setzt am Morgen des 27. Mai von seiner Motorsegeljacht “Heide” einen Notruf ab. Etwa 30 Seemeilen nordöstlich von Rügen treten bei ihm akute Herzbeschwerden auf. Der Segler ist allein unterwegs. Er droht ohnmächtig zu werden und kann sein Schiff nicht mehr steuern. Es gelingt ihm noch über Funk bei der Küsten-Seenotfunkstelle “Bremen Rescue Radio” um Hilfe zu rufen.

 Unverzüglich werden alle Schiffe in unmittelbarer Nähe alarmiert. Die Fregatte “Brandenburg” und das Minenjagdboot “Weilheim” nehmen sofort Kurs auf die Segeljacht. Ein dänischer Hubschrauber eilt ebenfalls zur Hilfe. Die Dänen haben aber nicht die nötige Ausrüstung dabei, um den geschwächten Patienten sicher zu bergen. Wenig später trifft auch ein Rettungshubschrauber “Sea King” der Deutschen Marine aus Kiel vor Ort ein.

Ein Speedboot der Fregatte “Brandenburg” holt Uwe B. zunächst an Bord, wo der Schiffsarzt die Erste Hilfe übernimmt. Nachdem der Patient stabilisiert ist, fliegt ihn der deutsche Hubschrauber in die Hanseklinik nach Stralsund. “Bei einer Seenot-Rettung zählen vor allem Schnelligkeit und genaue Absprachen. Hier hat alles reibungslos funktioniert und wir konnten einen Segler in Not retten”, freut sich der Kommandant der “Brandenburg”, Fregattenkapitän Torsten Ites. Uwe B. ist wieder wohlauf. Und wie der Zufall es so will: Uwe B. war früher selber Soldat. “Ich bin ehemaliger Heeres-Offizier”, erzählt der dankbare Segler den Hubschrauberpiloten. “Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann einmal von einem Marinehubschrauber gerettet werden muss”, ergänzt er. Seine zurückgelassene Segeljacht wird durch zwei Besatzungsmitglieder des Seenotkreuzers “Wilhelm Kaisen” in den Hafen von Sassnitz gesteuert.

Die “Sea King”-Hubschrauber haben sich im täglichen Einsatz zur Unterstützung der Flotte im Rettungsdienst (SAR- Search and Rescue) seit Jahren bewährt. Sie sind die fliegenden Arbeitspferde der Deutschen Marine. Neben dem Such- und Rettungsdienst übernehmen die “Sea King”-Helikopter Aufgaben wie Evakuierungsoperationen, Seeraumüberwachung und Aufklärung sowie Katastrophenhilfe. Bis zu vier Hubschrauber des Marinefliegergeschwader 5 in Kiel Holtenau können für den SAR-Dienst ausgerüstet werden. Im vergangenen Jahr retteten deutsche SAR-Besatzungen 52 Menschen.


 
 
 
 
Großkontrolle der Schifffahrt im Bereich der Kieler Förde/Schleuse Holtenau

 
Kiel (ots) - Das Wasserschutzpolizeirevier Kiel hat in Zusammenarbeit mit dem Zoll-Land/Zoll-Ostsee am 24. und 25.05.2008 auf der Kieler Förde und den Schleusen Kiel-Holtenau zahlreiche Schiffskontrollen durchgeführt. Die Schwerpunkte waren Alkohol.- und Drogenkontrollen sowie die Sicherheit der Sportbootfahrer hinsichtlich des Tragens von Rettungswesten.

Insgesamt wurden 168 Fahrzeuge kontrolliert. Davon waren 142 Sportboote und 26 Berufsschiffe. Festgestellt wurden 37 Verstöße, die mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung geahndet wurden. 

Zweiundzwanzig Mal blieb es bei einer mündlichen Verwarnung. Bei 5 Verstößen hinsichtlich Besetzungs und Ausrüstungsmängeln wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

In drei Fällen mussten Strafanzeigen wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs aufgenommen werden. Der Zoll-Land und der Zoll-Ostsee hat in eigener Zuständigkeit insgesamt 16 Sportboote kontrolliert. Dabei wurden 2 Sportbootführer wegen des Verstoßes gegen zollrechtliche Bestimmungen verwarnt.

Erfreulich war, dass bei 17 durchgeführten Atemalkoholtests keine Blutprobe angeordnet werden musste. Hinsichtlich des Präventionskonzepts "Skipper´s Sicherheitstipps" wurde festgestellt, dass zwar auf jedem Sportboot Rettungswesten vorhanden waren, aber nur selten getragen wurden. Nach Sensibilisierung durch die eingesetzten Beamten wurden die Westen dann angelegt.

Aus den Reihen der Sportbootfahrer war zu hören, dass solche Kontrollen doch ruhig öfter durchgeführt werden sollten.

ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 - Wasserschutzpolizei
 

Siehe hierzu auch: Sicherheitskampagne für Sportschifffahrt kommt

 
 
Trunkenheiten im Schiffsverkehr

 
Kiel (ots) - Am 25.05.2008, gegen 02.00 h, wurde dem Wasserschutzpolizeirevier Kiel von einem aufmerksamen Beobachter fernmündlich mitgeteilt, dass es am Skagerrakufer zu ungewöhnlichen Schiffsbewegungen gekommen ist. 

Die eingesetzten Beamten stellten ein Motorboot und ein Segelboot fest. Ein Atemalkoholtest bei beiden Bootsfühern ergab einen Wert von 1,99 und 2,29 Promille. Bei beiden wurde eine Blutprobe angeordnet. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und die Bootsführer müssen nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr rechnen.

ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 - Wasserschutzpolizei


 
 
 
Powerboot in Beaufort in Brand 

 
(28.5.08)

Am 24.5. gegen 16.30 Uhr brach auf dem 70 Fuß langen Powerboot "Samara" in Beaufort ein Feuer aus. 

Es entstand, als das Boot mit seinen Seitenmotoren an einer Fingerpier vor dem Dock House Restaurant anlegen wollte. Die Feuerwehr kam mit vier Löschfahrzeugen und einem Boot, auch die U.S. Coast Guard reagierte, doch die Crew war in der Lage, den Brand noch vor deren Eintreffen binnen einer Viertelstunde zu löschen. Er blieb so auf einen kleinen Schiffsbereich begrenzt.

Quelle: Tim Schwabedissen 
 


 
 
 
 
Führerloses Boot auf der Weser gesichert

 
14.05.08 Porta Westfalica/Rinteln (mt/hn).

Einen ungewöhnlichen Einsatz leisteten die Feuerwehren Rinteln, Porta Westfalica und Vlotho am Dienstag.

Wie berichtet war der zehn Meter lange Motorsegler "Christa 2" aus Hamburg auf der Weser wegen Treibstoffmangels außer Kontrolle geraten und in Höhe Porta Westfalica "gestrandet".
 
 

Der Bootsführer fiel aus bislang unbekannten Gründen über Bord. Der weitere Passagier konnte das Boot nicht steuern. Da die Ortsangabe sehr ungenau war, wurde parallel mit vier Rettungsbooten die Weser aus Richtung Rinteln und Porta abgesucht. Der Bootsführer wurde von der Feuerwehr Rinteln gerettet.

Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica sichtete den Motorsegler bei Veltheim. Versuche, die "Christa 2" wieder in Gang zu bekommen scheiterten. Die beiden Segler blieben über Nacht an Bord. Am Mittwoch wurde das Boot abgeschleppt.

Quelle: Mindener Tagesblatt 
 


 
 
 
Die "Wappen" nimmt wieder Fahrt auf 
(siehe auch POL-HB: Nr.: 0291 auf dieser Seite)      zurück

 
Segelyacht liegt nach Kollision noch bis Montag in Lesumer Werft / Nachspiel für Schiffsführer

BREMEN. Die "Wappen von Bremen III" ist ein gutes Schiff, solide und stabil gebaut. Wäre das anders, müsste die Segelkameradschaft "Das Wappen von Bremen" wohl länger auf die 16-Meter-Yacht verzichten. Denn nur seiner robusten Bauart ist es zu verdanken, dass das Schiff die schwere Kollision mit einer Tonne auf der Außenweser lediglich mit kleineren Leckagen überstand. 

Der finanzielle Schaden ist dennoch beträchtlich. 50 000 Euro wird die Instandsetzung des 25 Jahre alten Seglers kosten, der am Montag wieder zu Wasser gelassen werden soll. Viel Geld, "aber das meiste zahlt die Versicherung", sagt Bootswart Lutz Christophers. Trotzdem: Das Ganze werde intern noch ein Nachspiel haben.

Das Unglück nahm am 26. April gegen acht Uhr seinen Lauf: Die Segelkameradschaft war mit der "Wappen" auf dem Weg nach Helgoland, am Steuer "stand einer unserer Youngster". Aber einer, der sein Handwerk eigentlich versteht, ergänzt Christophers. Er sollte an diesem Tag lernen, eng am Tonnenstrich zu segeln Doch die Bedingungen in diesem Bereich der Außenweser waren schwierig. Zu schwierig für den Rudergänger. Die Strömung verläuft 30 bis 40 Grad quer zum Fahrwasser, schließlich legte sich die "Wappen" mit der Steuerbordseite über die Tonne und drückte sie unter den Rumpf, erklärt der Bootswart, was schief gelaufen war. Die Folgen waren fatal: Mehrere Lecks, weitere Beschädigungen an der Außenseite, Wassereinbruch direkt unter dem Generator. "An Bord wurden Handtücher und sogar Hosen in die Löcher gestopft, um sie notdürftig abzudichten", sagt Christophers. Allen Beteiligten sei schnell klar gewesen, dass der Törn nach Helgoland beendet ist. Das neue Ziel lautete: Bootswerft Winkler.

"Man kann dem Rudergänger keinen Vorwurf machen", findet Christophers. Zwar sei er möglicherweise abgelenkt gewesen, weil auf dem Vorschiff gearbeitet worden ist, "aber den eigentlichen Fehler hat der Schiffsführer gemacht", stellt der Bootswart klar. "Der hätte dem Steuermann jemanden zur Seite stellen müssen." Dieses Versäumnis wird den Schiffsführer jetzt einige Zeit kosten: "Er wird wahrscheinlich zu einigen Arbeitsstunden verdonnert", prognostiziert Christophers.

Unterm Strich sei die Kollision ärgerlich, "aber auch aus diesem Vorfall kann man noch etwas lernen", findet der Bootswart der "Wappen von Bremen". Und wenn es nur ist, "dass man beim Segeln immer Gefahr läuft, dass etwas passiert".

Quelle: Weserkurier 14.05.08

Redakteur: Arno Schupp 
 


 
 
Seeschiffsunfall beim Einfahren in den Schleusenvorhafen des Industriehafens
   -- POL-HB Nr.: 0319 --

 
Bremen (ots) - Ort: Bremen-Industriehafen Zeit: 09. Mai 2008, 02:30 Uhr
Heute früh gegen ca. 02.30 Uhr kam es beim Einfahren in den Schleusenvorhafen des Industriehafens zu einer Berührung zwischen dem M/S "JONGLEUR" , Nat: VC, IMO Nr. 9001825 und dem Steuerbordmolenkopf des Schleusenvorhafens. Bei dem ca. 81 Meter langen Seeschiff wurde das Schanzkleid auf einer Länge von etwa 4 Metern eingedrückt. Auf einer Länge von ca. 40-50 Zentimeter ist das Schanzkleid sogar eingerissen. Am Molenkopf entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von ca. 8000 bis 10 000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Durch die zuständige Behörde wurde ein vorläufiges Auslaufverbot erteilt. Nach ersten Ermittlungen waren die starke Strömung bei auflaufend Wasser im Bereich der Schleuse in Verbindung mit einem Fahrfehler des Kapitäns unfallursächlich. Ein technischer Defekt wird ausgeschlossen. Weitere Ermittlungen dauern an.

Quelle: Pol Bremen


 
 
Tank leer - Yacht versenkt 

 
(7.5.08) Am 2.5. rammte auf dem Prinses Margrietkanaal bei Uitwellingerga ein 110 Meter langes Binnenschiff um 16.20 Uhr eine Yacht, die daraufhin sank. Die fünfköpfige Crew, ein Kanadier und vier Deutsche, wurden von der Wasserschutzpolizei gerettet. Das Binnenschiff kam aus Sneek, die Valk-Yacht wollte unter Motor an Steuerbord passieren. Im selben Moment ging dessen Brennstoff aus, und das Boot trieb mitten auf dem Kanal. Der Entgegenkommer gab Signal und versuchte, achteraus zu gehen und mithilfe des Bugstrahlruders eine Kollision abzuwenden. Doch es war zu spät. Das Wrack der Yacht wurde inzwischen gehoben. 

Quelle: Tim Schwabedissen 


 
 
Sicherheitsverstöße trugen zu tragischem Bootsunglück bei Aurich

 
(2.5.08) Überladung des Boot und angetrunkene Insassen waren möglicherweise die Gründe für den tragischen Bootsunfall in Ostfriesland, bei dem am 26.4. drei Menschen starben. Es befanden sich vier Kinder auf dem Dach der Kajüte, als das Boot kenterte. Im Heck des Bootes gab es für die insgesamt elf Passagiere nur vier Sitze. Hinzu kam, dass die Kajüte nachträglich auf das Deck gebaut worden war. Ob dies zulässig war, muss noch geklärt werden. Fest steht, dass alle Erwachsenen Alkohol getrunken hatten. Ob der bei dem Unglück in einem nur gut einen Meter tiefen Kanal getötete Bootsbesitzer am Ruder gewesen war, ist noch unklar. Mit dem 57-jährigen starben sein vierjähriger Enkel und ein Säugling.

 
 
Drei Tote und acht Verletzte bei Bootsunfall 

 
Moormerland (dpa) - Dramatisches Ende einer Bootsfahrt: Bei einem Unglück im ostfriesischen Moormerland sind ein Mann, sein vier Jahre alter Enkel und ein Säugling ums Leben gekommen. Acht weitere Menschen wurden bei dem Unfall auf dem nur etwas mehr als einen Meter tiefen Kanal nach Polizeiangaben verletzt. In dem umgedreht liegenden Motorboot waren sechs Menschen eingeschlossen. Der Vierjährige war unter dem Boot eingeklemmt , sagte ein Polizeisprecher. Die übrigen Passagiere stürzten von Bord und retteten sich selbst ans Ufer.
Ursachenforschung nach tödlichem Bootsunglück

Sportboot kippt auf Kanal um: drei Tote

26.04.2008 MOOR-MER-LAND (dpa) - Dramatisches Ende einer Bootsfahrt: In einem nur gut einen Meter tiefen Kanal in Moormerland in Ostfriesland sind am Samstagabend ein Mann, sein vier Jahre alter Enkel und ein Säugling ums Leben gekommen. Acht weitere Menschen wurden durch das Umkippen eines Motor-bootes mit Kajüte nach Polizeiangaben verletzt.
Nach einem Bootsunfall mit drei Toten auf einem Kanal in Ostfriesland wollen Ermittler an diesem Montag die Unglücksursache klären. Das fünf Meter lange Motorboot ist sichergestellt worden.  Nach Polizeiangaben werden Experten das Motorboot mit Kajüte untersuchen, mit dem zwei Familien am Samstag auf einem Kanal gekentert waren. Warum das Schiff ken-terte, ist laut Polizei noch unklar.

Das Boot werde nun auf Lecks oder Materialschäden untersucht, hieß es. Außerdem solle geklärt werden, ob die Passagiere Schwimmwesten trugen und ob die Erlaubnis zum Führen des Sportbootes vorlag. Bei dem Unglück am Samstag waren ein Säugling, ein Vierjähriger und dessen Großvater (57) gestorben.
Acht weitere Menschen wurden durch das Umkippen des Motorbootes mit Kajüte verletzt. In dem umgedreht in dem Kanal liegenden Schiff waren insgesamt sechs Menschen eingeschlossen. Die übrigen Passagiere waren von Bord gestürzt und konnten sich selbst ans Ufer retten. «Der Vierjährige war unter dem Boot eingeklemmt», sagte Polizeisprecher Günter Penning. Warum das Schiff kenterte, ist laut Polizei noch unklar.

Ein Anwohner hatte die Einsatzkräfte alarmiert. Die Feuerwehr musste den Bootsrumpf mit einer Kettensäge auftrennen, um die Eingeschlossenen, die in einer Luftblase atmen konnten, zu befreien. 

Wie es zum Umkippen des Schiffes kam, sollen Untersuchungen und Zeugenbefragungen klären. Dann könne auch festgestellt werden, ob Voraussetzungen wie der Besitz eines Bootsführerscheins und das Tragen von Schwimmwesten bei der Tour eingehalten worden seien. Für Sportboote gibt es nach Polizeiangaben keine Höchstgrenze, wie viele Passagiere mitfahren dürfen. Das sei die Entscheidung des Bootsführers. Es ist laut Polizei auch nicht verboten, einen Säugling mit an Bord zu nehmen. „Aber man muss dann natürlich entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen.“

Erst vor zwei Wochen waren bei einem Bootsunfall auf einem Kanal in Leipzig fünf Kinder bei einer Regatta gekentert. Ein Zwölfjähriger wird bis heute vermisst, ein Elfjähriger wurde schwer verletzt.


 
 
Segelyacht rammte Fahrwassertonne -- POL-HB: Nr.: 0291 --    zurück

 
Bremen (ots) - -Ort: Bremen/Niedersachen, Außenweser, Tonne 32 Zeit: 26. April 2008, 08.00 Uhr
Erheblicher Sachschaden entstand gestern Morgen, als eine Segelyacht aus Bremen die Tonne 32 auf der Außenweser rammte. Die Yacht wurde nach Bremen geschleppt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die 16 Meter lange Yacht eine Bremer Segelkameradschaft war auf dem Weg von Bremerhaven nach Helgoland. Zur Vorfallszeit war die 11-köpfige Crew mit Segelarbeiten beschäftigt. Nach ersten Angaben des 20-jährigen verantwortlichen Schiffsführers war seine Sicht durch die Segelarbeiten eingeschränkt. Deswegen übersah er die Fahrwassertonne 32 auf der Außenweser und die Yacht kollidierte mit der stählernen Tonne. Die Yacht erlitt starke Beschädigungen, darunter ein ca. 30 cm großes Loch an der Steuerbordseite (rechts) und an der Ruder- und Wellenanlage. Die Tonne wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und erhielt einen langen Riss. Sie muss mit einiger Wahrscheinlichkeit noch heute mittels eines Tonnenlegers ausgetauscht werden.

Gegen den 20-jährigen Schiffsführer wurde ein Ermittlungsverfahren durch die Polizei Bremen/ Wasserschutz- und Verkehrspolizei eingeleitet. Personen wurden bei dem Vorfall glücklicherweise nicht verletzt. Die Yacht wurde  mit einem Schlepper nach Bremen geschleppt, um die Schäden in einer Werft beheben zu können.
 

Quelle: Polizei Bremen
 


 
 
Kollision auf der Weser forderte Sachschaden -- POL-HB: Nr.: 0285 --

 
Bremen (ots) - - Ort: Bremen-Blumenthal, Fähranleger Zeit: 24. April 2008, 20.15 Uhr

Hoher Sachschaden entstand gestern Abend bei einer Kollision zwischen einer Fähre und einem Binnenschiff auf der Weser in Höhe des Stadtteils Blumenthal. Gegen einen Schiffsführer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zur Vorfallszeit war ein Binnenschiff beladen mit ca. 1000 Tonnen Zement auf dem Weg in den Neustädter Hafen. In Höhe Blumenthal bemerkte der 56-jährige Schiffsführer die ablegende Fähre "Rönnebeck", als diese die Weser queren wollte. Etwa in der Flussmitte kollidierten beide Wasserfahrzeuge. Der 43-jährige Kapitän der Fähre erklärte auf Vorhalt, das sich nähernde Binnenschiff nicht gesehen zu haben. Erst unmittelbar vor der Kollision versuchten beide Schiffsführer einen Zusammenprall zu vermeiden - ohne Erfolg: Das Binnenschiff traf die Fähre ungefähr in der Mitte. Der Sachschaden wird auf ca. 50000 Euro geschätzt. Auf der Fähre befanden sich zur Unfallzeit Fahrgäste und PKW. Es entstanden nach ersten Erkenntnissen keine Personenschäden.

Gegen den verantwortlichen Schiffsführer der Fähre wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Polizei Bremen
 


 
Segler von Seenotrettern in Sicherheit gebracht

 
24. April 2008

Rostock - Ein bewusstloser, schwer verletzter Segler (61) und ein ebenfalls verletzter Begleiter (49) auf einer französischen Yacht vor Warnemünde sind am Dienstagabend von der Besatzung des Seenotkreuzers ARKONA der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) und einem Notarzt unter schwierigen Umständen versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Die nicht mehr segelfähige Yacht mit drei weiteren Mitreisenden an Bord wurde nach Warnemünde eingeschleppt.
Zur Unfallzeit am Dienstagabend wurden starke Nordostwinde mit Stärken um sechs Beaufort (45 km/h Windgeschwindigkeit) und bis zu zwei Meter hohe Wellen gemessen.
Über den Seenot-Funkkanal 16 hatte ein Besatzungsmitglied der unter französischer Flagge laufenden Segelyacht „Arakis“ etwa zehn Seemeilen (ca. 19 Kilometer) vor Warnemünde in der Mecklenburger Bucht einen Notruf abgesetzt, der nur verstümmelt aufgefangen wurde. Dem Wachgänger in der SEENOTLEITUNG BREMEN gelang es kurzfristig, Kontakt zu dem Absender aufzunehmen. Der Seenotkreuzer ARKONA lief umgehend zum Unfallort.
An Bord der Segelyacht war der Skipper (Schiffsführer) gestürzt, hatte sich eine schwere, stark blutende Kopfwunde zugezogen und war bewusstlos. Durch den heftigen Seegang, kam ein zweites Besatzungsmitglied zu Fall und verletzte sich ebenfalls.
Vormann Karsten Waßner vom Seenotkreuzer ARKONA: „Es war bei diesem heftigen Seegang unmöglich, bei der manövrierunfähigen Yacht längsseits zu gehen. Um einen verhängnisvollen Schaden zu vermeiden, haben wir eine Leine übergeben und die Yacht nach Warnemünde eingeschleppt.“
Vor der Einfahrt zum Seekanal sei dann der mit dem Tochterboot herbeigeholte Notarzt übergestiegen und habe an Bord mit der Notfallbehandlung begonnen. Kurz darauf machte der Schleppzug Am Alten Strom fest. Die verletzten Segler wurden an den Landrettungsdienst übergeben, der sie in die Universitätsklinik beziehungsweise ins Südstadt-Klinikum einlieferte.
Die Segelyacht befand sich auf einer Überführungsfahrt von Schweden ins Mittelmeer.


 

Quelle: Text und Foto DGzRS

 


 
 
 
Polizisten bergen Fischer aus der Weser -- POL-HB: Nr.:0248 --

 
Bremen (ots) - - Ort: Bremen-Hasenbüren, Hafen Zeit: 14. April 2008, 14:20 Uhr

Mit glücklicherweise nur leichten Unterkühlungen kam ein 72-jähriger Berufsfischer davon, nachdem er am Anleger des Hasenbürener Yachthafens ausgerutscht und in die Weser gefallen war. Polizeibeamte, die sich im Rahmen einer Fortbildungsmaßnahme zufällig am Bootsanleger befanden, bemerkten den Verunfallten und retteten ihn umgehend aus dem kalten Wasser.

Zur Vorfallszeit vertäuten Einsatzkräfte einer Technischen Einheit der POLIZEI BREMEN, die sich im Rahmen eines Bootsführerlehrgangs an Bord eines Polizeibootes befanden, gerade ihr Boot am Gästeanleger des Yachthafens. Einige Meter neben dem Anleger bemerkten sie plötzlich eine Person im Wasser, die sich an ein kleines Fischerboot klammerte und vergeblich versuchte, sich daran seitlich hochzuziehen. Die Polizisten eilten sofort zu Hilfe, warfen ihre Rettungsleinen ins Wasser und zogen den völlig entkräfteten Mann an den Anleger. Der 72-Jährige berichtete anschließend, dass er Berufsfischer sei und bei dem Versuch, Reusen im Boot zu verstauen, am Anleger ausgerutscht und dabei in die Weser gefallen sei. Eine ärztliche Versorgung lehnte der völlig durchnässte 72-Jährige ab. Bevor er aber nach Hause fuhr, um sich seiner nassen Sachen zu entledigen, bedankte er sich in aller Form bei seinen Helfern.

Quelle: Polizei Bremen


 
 
 
Zwei überbord gegangene Segler durch WSP Kiel gerettet

 
Kiel (ots) - Bereits am 29.03.2008, gegen 15:30, gingen auf einer Segelyacht  in der Kieler Förde zwei Mann über Bord.

Durch einfallende Winde wurden zwei Besatzungsmitglieder der Segelyacht durch das Vorsegel vom Vordeck über Bord geschleudert. Da beide Segler keine Schwimmwesten trugen, das Wasser noch sehr kalt ist entwickelte sich eine panische Situation. Die Segler drohten zu ertrinken.

Mit Hilfe von Rettungsringen konnten beide Personen durch das Polizeiboot "Brunswik" geborgen werden. Nur durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Polizeibeamten konnte eine Unterkühlung vermieden werden. Weitere Verletzungen konnten nicht festgestellt werden, eine sofortige ärztliche Versorgung wurde abgelehnt.

Die Wasserschutzpolizei nimmt diesen erneuten Vorfall zum Anlass nochmals darauf hinzuweisen, dass Wassersportler bei der Ausübung Ihres Sports Rettungswesten tragen sollten.

ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 - Wasserschutzpolizei
 


 
 
 
Schiff durch Sturm von "Blexen-Reede" vertrieben -- POL-HB: Nr.:0081 --

 
Bremen (ots) - -Ort: Bremerhaven Weser, "Reede Blexen" Zeit: 31. Januar 2008, 19.00 Uhr

Durch die heftigen Winde der Stärke 11 vertrieb gestern Abend das unter Bahamas-Flagge fahrende Schiff "Marmorbulk". Der ca. 80 Meter lange Massengutfrachter lag in der Weser auf der sog. "Blexen Reede" vor Anker. 

Dieser Ankerplatz liegt ca. eine viertel Seemeile weseraufwärts von Bremerhaven. Durch die heftigen Winde vertrieb der Frachter in das Fahrwasser, sodass die Gefahr drohte, andere Schiffe im Fahrwasser der Weser zu behindern. Die Schiffsleitung konnte über Seefunk UKW-Kanal 16 ( internationaler Notkanal ) zunächst nicht erreicht werden. Erst durch den schnellen Einsatz des Polizeibootes "Visura" der Wasserschutzpolizei Bremen, das zusätzlich einen Weserlotsen mit an Bord genommen hatte, konnte die verantwortliche Schiffsleitung der "Marmorbulk" alarmiert und so ein möglicher, größerer Schaden verhindern werden. Da eine vorgeschriebene Hörbereitschaft über Seefunk nicht wahrgenommen wurde, erhielt der Kapitän in diesem Fall eine kostenpflichtige Verwarnung. 
 

Quelle: Polizei Bremen


 
Mit Sprung in den Bodensee gerettet 

 
Am Sonntagabend ist auf dem Bodensee ein Sportboot in Brand geraten, fünf Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Sie wurden von einem Privatboot aufgefischt, verletzt wurde niemand. Sie wurden von einem Privatboot aufgefischt, verletzt wurde niemand.
 

Flammen aus dem Motorraum
Das Boot aus Bregenz war gegen 18.00 Uhr in Höchst unterwegs, als der Motor plötzlich an Leistung verlor. Die Besatzung bemerkte Rauch aus dem Motorraum, kurz darauf schlugen Flammen heraus. Vier Mitfahrer sprangen voll bekleidet in den Bodensee, um sich vor den Flammen zu retten. Ein weiterer befand sich als Wasserskifahrer bereits im See. Ein Hubschrauber versuchte das in Flammen stehende Boot zu löschen - doch mit wenig Erfolg. Das völlig ausbrannte Motorboot wurde in den Hafen von Höchst geschleppt. Die Ursache für den Brand ist noch unklar, vermutet wird ein technischer Defekt. Der Eigentümer hatte das gebrauchte Boot erst kürzlich erworben, es war seine erste Fahrt damit.


Berichte 2007


 
 
Pressemitteilung Nr. 62 Sportboot auf der Weser gekentert

 
Nicht schlecht staunten kürzlich die Teilnehmer eines unserer Kurse. 

Thema des Unterrichts war die Sicherheit auf der See. In diesem Zusammenhang wurden auch die Meldungen der Revierzentrale abgehört.  Gerade in diesem Moment wurde die Medung von einer gekennterten Segelyacht durchgegeben. 

Das Boot ist bereits wieder gedreht und wird zur Zeit von der Feuerwehr gelenzt, war aus dem Lautsprecher zu vernehmen. Die Schifffahrt wird angewiesen im Bereich der Bergungsarbeiten vorsichtig zu manövreieren, 
sowie Sog und Wellenschlag zu vermeiden.

Danach folgte noch eine - auch vom Ausbilder - nie gehörte Ansage:

Hier noch eine Bitte an die Sportboote die mit UKW-ausgerüstet sind. 
Bitte fahren auch sie in diesem Berreich langsam, also anders als sonst!

Alle Teilnehmer waren danach sehr nachdenklich. 

Das war scheinbar ein guter Lernerfolg!
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Ort: Weser    Zeit: 16. September 2007, 14.00 Uhr

5 Personen klammerten sich am Boot fest

Am Sonntag den 16.09.07 gegen 14:08 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein gekentertes Boot auf der Weser in Höhe Niederbürener Landstraße im Ortsteil Niederbüren gemeldet. 

Aufgrund der Meldung wurde der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 5 und 6 mit ihren Rettungsbooten, die Feuerwehrtaucher, das Feuerlöschboot, die DLRG mit mehreren Booten sowie der Rettungshubschrauber Christoph 6 
und der Rettungsdienst alarmiert. 

Als der Rettungshubschrauber die Einsatzstelle erreicht hatte, meldete dieser ein ca. 8 m langes Sportboot, das mit dem Kiel oben in der Weser treibt. Am Kiel des Bootes klammerten sich 5 Personen fest und warteten auf ihre Rettung. Von weiteren Sportbooten die sich in dem Bereich aufhielten, wurde das Boot gesichert, so dass sich die Personen selber an Land retten konnten. Alle Personen blieben unverletzt, vier Personen wurden aber vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Zur Bergung wurde das Boot von Feuerwehrtauchern mit Luftkissen aufgerichtet und eingedrungenes Wasser ausgepumpt, bevor es mit Feuerwehrbooten in den Jachthafen Lemwerder geschleppt wurde.

Die Ermittlung der Unfallursache wurde von der Polizei übernommen. 

Quelle: Feuerwehr Bremen


 
 
 
Bei Probefahrt auf Grund gelaufen -- POL-HB: Nr.:0658 --

 
Ort: Bremerhaven, Fischereihafen II     Zeit: 22.Oktober 2007, 15.30 Uhr

Während einer Probefahrt gestern Nachmittag geriet der Schiffsführer des ehemaligen Haikutters "Hansine" vermutlich aufgrund eines Navigationsfehlers im Bremerhavener Fischereihafen II außerhalb des betonnten Fahrwassers und lief auf Grund. 

Der 47-jährige Schiffsführer hatte den knapp 20 Meter Kutter mit Hilfe seiner Frau und eines weiteren Helfers von Dänemark nach Bremerhaven überführt und hatte am Vortage im Fischereihafen festgemacht. 
Ein erster Versuch am heutigen frühen Abend, das Schiff freizuschleppen, schlug fehl. Nun wird der Schiffsführer am 

23.10.07 
einen weiteren Versuch starten, sein Schiff freizubekommen. Ein Wassereinbruch ins Schiff oder sonstige Schäden entstanden nicht. Auch die durchgehende Schifffahrt wird nicht behindert. Die Beamten der asserschutzpolizeiinspektion Bremerhaven der Polizei Bremen ermitteln noch die genaueren Umstände des Sachverhaltes. 

Quelle Polizei Bremen


 
 
BOOT TREIBT AUF WESERWEHR ZU 

 
30.09.2007

"Ein manövrierunfähiges Boot treibt auf das Weserwehr bei Intschede zu!" Mit dieser dramatisch wirkenden Meldung löste am Sonntagabend kurz nach 20 Uhr die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle des Landkreises Verden einen größeren Wasserrettungseinsatz aus. 

Die Ortsfeuerwehr Intschede, der Rüstzug der Feuerwehr Verden sowie die Boote der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) rückten unmittelbar nach dem Notruf kurz nach 20 Uhr aus. Da sich zwei Personen an Bord des Bootes befanden, ging auch eine Rettungswagenbesatzung vorsorglich am Ufer in Bereitstellung. Insgesamt waren rund 50 Helfer vor Ort.

Wie sich herausstellte, trieb ein Segelboot mit Motorausfall auf das Weserwehr, eine Kraftwerkstaustufe, zu. Dem Skipper gelang es wenige Meter vor dem Wehr den Anker zu werfen und einen Notruf abzusetzen. Mittig in der Weser warteten die beiden Männer an Bord auf Hilfe. Die Rettungskräfte leuchteten von beiden Uferseiten die Szenerie aus, aufgrund von Hochwasser und starker Strömung kamen an dieser Stelle keine Schlauchboote sondern die beiden motorisierten Rettungsboote von FTZ und DLRG zum Einsatz. Die Boote nahmen den Havaristen ins Schlepptau, am Ufer konnte das Segelboot sicher verzurrt werden. Die beiden Bootsinsassen blieben unverletzt.
Quelle Polizei Bremen


 
 
Wasserschutzpolizei leistete Hilfe--POL-HB: Nr: 0566 

 
Ort: Außenweser    Zeit: 14. September 2007, 23:15 Uhr

Einer Segeljacht kam das Polizeiboot " Bremen 3" in der Nacht vom 13. auf den 14. September 07 gegen 23.15 Uhr in Höhe der Tonne 20 in der Außenweser zur Hilfe. Die Segeljacht befand sich auf dem Weg von Cuxhaven nach Hooksiel. Sie drohte in Höhe der Mellumplate auf Grund zu laufen, da das an Bord befindliche Kartennavigationssystem ausgefallen war und die Besatzung sich an einem anderen Ort wähnte. 

Über UKW- Seefunk konnte das im Rentenalter befindliche Ehepaar durch die Beamten der Wasserschutzpolizei der Polizei Bremen auf die Gefahr hingewiesen und der tatsächliche Ort übermittelt werden. 

Nach eingehender Kontrolle und anschließender Radarberatung durch die Revierzentralen Bremerhaven und Wilhelmshaven konnte das Ehepaar die Reise nach Hooksiel fortsetzen. 
 

20.07.2007 | 12:53 Uhr 


 
 
Flößer auf Sperrmüll schipperten auf der Weser --POL-HB: Nr.: 0536-- 

 
Ort: Bremen, Unterweser in Höhe Beck's Anleger   Zeit: 04.09.2007, 16.15 Uhr

Gestern Nachmittag bemerkten Wasserschutzpolizeibeamte der POLIZEI BREMEN ein seltsames Wasserfahrzeug unter der Bürgermeister-Smidt-Brücke auf der Weser, auf dem zwei Männer mühsam gegen den Flussstrom paddelten.
Ein Ostfriese und ein Wolfsburger, also einer mit Seefahrerblut in den Adern und einer mit neuzeitlichen Konstrukteursgenen ausgestattet, hatten einen Katamaran gebastelt und sich auf große Flussfahrt begeben. Die 42 und 43 Jahre alten Seemänner hatten ihr 'Floß' aus einer Vielzahl von Wasserkanistern und Styroporteilen, welche nur mit einer dünnen Leine (u.a. Farbiges Geschenkband) zusammengeknotet. Die zwei ca. drei Meter langen Ausleger waren mit zwei Querlatten verbunden, so dass eine Art 'Katamaran' entstanden war. Gepaddelt wurde mit einfachen Brettern aus Profilholz. Die gesamte Konstruktion war so schlicht gebaut, dass für die Paddler, welche ohnehin kaum Halt auf ihrem Gefährt fanden, beim nächsten Sog und Wellenschlag die Gefahr bestand zu kentern. Sie konnten sich noch mühsam zum Binnenschiffsliegeplatz bewegen, wo sie vom Polizeiboot "Lesmona" aufgestoppt wurden.

Ihre uniformierten Kollegen staunten nicht schlecht, als die beiden Männer erklärten, sie seien bereits seit einer Woche auf den Wasserstraßen unterwegs. Gestartet seien sie in Neustadt am Rübenberge/Leine und wären noch nicht von der Polizei angehalten worden. Die Weser als Tidengewässer mit dem Flutstrom sei eine beschwerliche neue Erfahrung für sie gewesen.

Auf Grund erheblicher Konstruktionsmängel musste ihnen die Weiterfahrt nach Elsfleth aus Sicherheitsgründen untersagt werden. Nachdem das Floß über die Steinböschung hinauf an Land gezogen worden war, sagte das Duo eine ordnungsgemäße Entsorgung ihrer Konstruktion zu.

Quelle Polizei Bremen


 
 
Leichtsinn und Unkenntnis sind schlechte Partner--POL-HB: Nr.: 0485--

 
Ort: Außenweser    Zeit: 15. August 2007, 01:50 Uhr

Leichtsinn und Unkenntnis wurden einer Besatzung eines Sportbootes heute in den frühen Morgenstunden fast zum Verhängnis.

Das 11,40 m lange Motorboot sollte gestern von Glücksstadt nach Bremerhaven vom ehemaligen Eigner und vom neuen Eigentümer überführt werden. Ohne das Boot mit entsprechenden Seekarten für das Seegebiet der Weser auszustatten und ohne die notwendigen Revierkenntnisse zu besitzen, verlor die Besatzung in Höhe des Leuchtturms Tegeler Plate in der Außenweser ca. 22 Seemeilen von Bremerhaven entfernt die Orientierung. Die beiden Männer im Alter von 68 und 69 Jahren beschlossen dort zu ankern und meldeten bei der Seenotleitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger einen Seenotfall.

Der Rettungskreuzer "Hermann Rudolf Meyer" lief zur Ankerstelle und lotste anschließend das mit 312 PS Motorleistung ausgestattete Sportboot in Richtung Bremerhaven. Trotz des vorausfahrenden Rettungskreuzers verloren die beiden Freizeitkapitäne in Höhe des Wremer Lochs erneut die Orientierung und kollidierten gegen 01.50 Uhr mit der Buhnentonne 21. Es entstand am Motorboot ein ca. 20 x 30 cm großes Loch oberhalb der Wasserlinie. Dem Rettungskreuzer wurde durch die Motorbootbesatzung Wassereinbruch gemeldet. 

Dieser konnte durch die Besatzung des Rettungskreuzers nicht festgestellt werden. Um weiterem Unheil vorzubeugen, blieb ein Besatzungsmitglied des Rettungskreuzers an Bord und leitete das Motorboot nach Bremerhaven. Gegen den verantwortlichen Bootsführer wurde durch die Beamten der Wasserschutzpolizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. In diesem Zusammenhang weist die Wasserschutzpolizei ausdrücklich darauf hin, dass die Ausrüstung von Sportbooten mit aktuellen Seekarten zur guten Seemannschaft gehört und für jeden Sportbootführer eine Selbstverständlichkeit sein muss.

20.07.2007 | 12:53 Uhr 


 
 
"Unfallflucht" im Schiffsverkehr--POL-HB: Nr.:0433--

 
Ort:   ostfr. Inseln, Harlefahrwasser    Zeit:  19.Juli.2007, gegen 15:00 Uhr 

Zur Vorfallszeit kam es im Harle-Fahrwasser zwischen der Segelyacht "BONITO"  und der Motoryacht "UNS FREETIED"  zu einer Kollision, in deren Verlauf der Anker von "Bonito" ein Loch in das Heck der Motoryacht gerissen haben soll. Beide Wasserfahrzeuge waren zuvor aus Harlesiel in Richtung ostfr. Inseln ausgelaufen.

Erst nach der Kollision erschien eine offensichtlich alkoholisierte männliche Person auf dem zuvor menschenleeren Deck der "Bonito". Danach setzte diese die Fahrt in Richtung Spiekeroog fort, ohne sich mit der "UNS FREETIED", die auf dem Weg nach Langeoog war, in Verbindung zu setzen. Das eingesetzte Polizeiboot  "BREMEN 3" ging um 17:00 Uhr nordöstlich von Spiekeroog zu Anker und setzte kurz darauf das Schlauchboot aus, um den Hafen Spiekeroog anzulaufen. Ein im Hafen Spiekeroog  durchgeführter Alcotest beim 58 Jahre alten Schiffsführer der "BONITO" ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Daraufhin wurde eine BE angeordnet und ein Strafverfahren gegen den 
Schiffsführer eingeleitet.

Ein weitere Vorfall ereignete sich gestern Abend gegen 22.30 an der Bremerhavener Stromkaje. Beim Anlegen mit der Backbord-Seite an die Stromkaje prallte das MS "BCL Izabela" mit Steven und Heck gegen die Pier. Dabei wurde die
Reling auf einer Länge von 10 Meter herausgerissen. Containerstützen in diesem Bereich wurden ebenfalls beschädigt, so dass die dort gestauten vier Lagen Container sich verkeilten und aufgrund von verzogenen Lashings (Verankerungen) nicht gelöscht werden konnten. 

Personen kamen nicht zu Schaden und es traten keine umweltschädigenden Stoffe aus.  An der Pier entstanden keine 
nennenswerten Schäden. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die Direktion Wasserschutz- und Verkehrspolizei aufgenommen.
 


 
 
Containerschiff verursacht Sachschaden an Arbeitsplattform in der Außenweser--POL-HB: Nr.: 0346--

 
Ort: Außenweser     Zeit: 12. Juni 2007, 07:45 Uhr

Am Morgen des 12. Juni 2007 beschädigte ein unter deutscher Flagge fahrendes Containerschiff durch Wellenschlag eine Arbeitsplattform, die mit Konservierungsmaßnahmen am Leuchtturm " Alte Weser" in der Außenweser beauftragt war. Die ca. 25 Meter lange Arbeitsplattform lag durch ihre Ankerpfähle gesichert am Leuchtturm " Alte Weser", um eine
Konservierung der Außenhaut des Leuchtturms vorzunehmen. Durch das vorbeifahrende 119 Meter lange Containerschiff wurde die Rampe der Arbeitsplattform gegen den Leuchtturm geschlagen. Dabei wurde die Rampe, ein Hydrauliksteiger und ein Höchstdruckwasserstrahlgerät beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 bis 20.000 Euro. 

Personen kamen nicht zu Schaden. Als Unfallursache wurde eine zu hohe Geschwindigkeit und die daraus resultierende hohe Wellenbildung des vorbeifahrenden Containerschiffes ermittelt. Die erforderliche Rücksichtnahme der Schifffahrt auf die Arbeiten am Leuchtturm wurde in der stündlichen Lagemeldung der Revierzentrale Bremerhaven ausgestrahlt. 

Außerdem wurde das Containerschiff vor dem Passieren des Leuchtturms auf das dortige Langsamfahrgebot und die
Rücksichtnahme durch die Revierzentrale hingewiesen. 

Gegen den verantwortlichen 58 Jahren alten Kapitän wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.


 
 
Sportbootdiebe auf frischer Tat ertappt-- POL-HB: Nr.: 0279--

 
Ort: Bremen, Hemelingen    Zeit: 13. Mai 2007

Nach einem Hinweis eines Wassersportlers konnte die Wasserschutzpolizei am frühen Sonntagabend zwei 14 und 15 Jahre alte Jugendliche in einem gestohlenen Schlauchboot im Allerhafen in Hemelingen stellen. Die Jugendlichen trieben dort ohne Motorantrieb -der Treibstoff war ihnen ausgegangen- im Hafenbecken. Sie wurden von der Besatzung des Streifenbootes "Bremen 15" vorläufig festgenommen.

Nach der Rückführung zu ihren Erziehungsberechtigten erwartet sie nun ein Strafverfahren. Der Geschädigte des Schlauchbootes der Marke QUICKSILVER konnte noch nicht ermittelt werden. Hinweise nimmt die Direktion Wasserschutz- und Verkehrspolizei unter der Rufnummer 362-9888 entgegen.


 
 
Fährschiff rammte Stahlyacht - Rampe demolierte Aufbauten / Frau war unter Deck "gefangen"

 
Ort: Bremen - BLUMENTHAL

Das Fährschiff "Rönnebeck" hat - wie die Polizei  erst auf Nachfrage bestätigte - Freitag gegen vier Uhr die Stahlyacht "Sirena" gerammt. Eine Frau, die auf der Yacht unter Deck geschlafen hatte, war vorübergehend eingesperrt, da sich die Tür der Achterkajüte von innen nicht mehr öffnen ließ. Der 59-jährige Schiffsführer des Sportbootes, das bei der Kollision schwer beschädigt wurde, konnte die Frau aber befreien.Den Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zu Folge war die Stahlyacht von Elsfleth kommend auf dem Weg zur Lesum und war vom 59-jährigen Schiffsführer auch korrekt auf der richtigen Fahrwasserseite gesteuert worden. Trotz bester Sicht habe dann aber die von Blumenthal nach Motzen die Weser querende Fähre das 11,60 Meter lange Sportboot gerammt, wo bei die Rampe der Fähre voll die Aufbauten des Sportbootes traf. Die Wucht des Zusammenstoßes war laut Polizeimitteilung derart groß, dass die "Sirena" nach Steuerbord überholte bis Wasser an Deck stand, die Aufbauten stark deformiert wurden und alle Fenster zu Bruch gingen, durch ein Leck Wasser in das Sportboot eindrang.Mittels Tauchpumpe habe die "Sirena" aber schwimmfähig gehalten werden können, so dass sie zur nahe gelegenen Deters-Werft verholt und dort aufgesplippt werden konnte. Sollte für die Stahlyacht Totalschaden attestiert werden, geht die Polizei von mindestens 50 000 Euro aus.Verbunden mit dem Hinweis, die durchgehende Schifffahrt habe in jedem Fall Vorfahrt vor der querenden Fähre, teilte die Polizei mit, gegen den Fährführer werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr ermittelt. Der Schiffsführer, so heißt es in der Pressemitteilung der Polizei, habe das Sportboot vermutlich schlicht übersehen.

Diesen etwas älteren Bericht nehmen wir nochmals zum Anlass, auf folgendes Hinzuweisen:

Im Fahrwasser der Seewasserstraßen gilt ein grundsätzliches Rechtsfahrgebot. Ein Fahrzeug, das der Richtung eines engen Fahrwassers oder einer Fahrrinne folgt, muss sich so nahe am äußersten Rand des Fahrwassers oder Fahrrinne an seiner Steuerbordseite halten, wie dies ohne Gefahr möglich ist (Regel 9 (a) KVR). 

Danach muss ein Fahrzeug innerhalb des Fahrwassers so weit wie möglich rechts fah ren. Bei einem Segelfahrzeug können hierbei die Windverhältnisse berücksichtigt werden. Außerhalb des Fahrwassers ist so zu fahren, dass klar erkennbar ist, dass das Fahrwasser nicht benutzt wird. 

Sind Segelfahrzeuge wegen der Windverhältnisse nicht in der Lage, dem Fahrwasserverlauf zu folgen, dürfen sie das Fahrwasser auf möglichst kurzem Weg queren, wenn dadurch dem Fahrwasserverlauf folgende vorfahrtberechtigte Fahrzeuge nicht gefährdet oder behindert werden.

Auch wollen wir nochmals darauf hinweisen, dass Fahrzeuge unter 20 m Länge oder Segelfahrzeuge die sichere Durchfahrt von Fahrzeugen nicht behindern dürfen, die nur innerhalb eines engen Fahrwassers oder einer Fahrrinne sicher fahren können. (Regel 9 der KVR) Notfalls hat das kleine Fahrzeugen das Fahrwasser frei zu machen. Segler haben hier keine "Vorfahrt" wie viele leider fälschlicherweise annehmen!